„Nein-sagen“ – auf die nette Art

13. Februar 2010

blick-auf-ruine

 

Heute Abend muss ich ausbaden, dass ich es nicht geschafft habe, „Nein“ zu sagen. Ich backe einen Kuchen für die Krabbelgruppe, weil eine andere Mama Geburtstag hat. Alle anderen hatten Wichtiges zu tun (und das hätte ich auch)…

„Könntest du heute etwas länger arbeiten und einen Termin von mir übernehme?“, „Kann ich Anna heute Nachmittag zu euch bringen? Ich muss noch zum Baumarkt und neue Fliesen aussuchen.“ – Mir fällt es oft ganz schön schwer, „Nein“ zu sagen.

Wenn ich ehrlich zu mir bin, steckt da ganz schön viel Angst dahinter. Die Angst, andere mit einem „Nein“ vor den Kopf zu stoßen oder abgelehnt zu werden, zum Beispiel.

Wichtig ist aber, dass ich auf mich Acht gebe, mit meiner Zeit und Energie haushalte und zu mir und meinen Prioritäten stehe. Das bedeutet auch, dass ich lerne, „Nein“ zu sagen.

 

Hier sind ein paar Tipps, die mir helfen, auf eine nette Art ablehnen zu können:

 

  • Bedenkzeit erbitten. Damit du nicht überstürzt etwas zusagst, was du eigentlich gar nicht willst, bitte um etwas Zeit zum Nachdenken und teile dann auch gleich mit, wann du eine Antwort geben wirst.
  • Zeige Wertschätzung für den anderen und das Angebot. „Das ist eine tolle Idee, aber leider lässt meine Zeit dies nicht zu.“ „Mit dir würde das wirklich Spaß machen, aber leider habe ich zu diesem Termin keine Zeit mehr!“.
  • Mitgefühl statt Zusage. Gerade bei indirekten Anfragen („Wäre ich nicht krank geworden, hätte ich viel mehr geschafft!“) reagiere mit Mitgefühl statt mit der Zusage von Hilfe und Unterstützung („Das tut mir sehr leid für Sie!“)
  • Und: ein klares „Nein“ kann viel Ärger ersparen, denn es beugt Missverständnissen vor.

 

Wie geht es dir damit? Kannst du gut Nein sagen?

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Waldensteinchen

🙂
Jaaaa, das liebe liebe Nein. Das muss jeder im Leben lernen.
Ich musste auch oft wirklich Konsequenzen von unklaren "Weiß nicht… Bestimmt…. Vielleicht" ausbaden… um zu lernen direkt, aber freundlich meine Grenzen zu setzen und nicht ständig über meine Grenzen zu gehen, nur aus Mitleid.
Dein Blog inspiriert mich sehr, gewisse Dinge werde ich sicherlich übernehmen und umsetzen….
Dankeschööön 🙂
Liebe GRüße
vom Waldensteinchen…