Wie mich die Ordnungswut packte | Aufräumen leicht gemacht

28. Januar 2011

museum-seilerei

 

Ende letzten Jahres hat mich die Ordnungswut überfallen und ich habe das Haus einmal auf den Kopf gestellt. Ich habe ausgeräumt, gesäubert, aussortiert, weg- und zurückgegeben, neue Plätze gesucht, Ordnungshelfer gefunden, Gleiches zusammengebracht, verkauft und wieder eingeräumt. Es gab außerdem viele Diskussionen (ich wohne ja nicht alleine) und Kompromisse. Ich habe gemerkt, dass ich gut weggeben und loslassen kann, aber auch, dass es mir in manchen Bereichen leichter fällt als in anderen – und, dass mir diese neue Leichtigkeit gut tut!

Ich habe deshalb beschlossen, dass ich auch in Zukunft Ordnung schaffen und halten möchte und vor allem möglichst wenig neuen Kram ins Haus schaffen will. Damit ich nicht immer das komplette Haus auf den Kopf stellen muss (das kostet nämlich ganz schön viel Zeit und Energie), habe ich mir ein paar Tricks überlegt, wie sich der Aufwand in Grenzen halten lässt.

 

Ordnung halten

 

  • Ich nehme mir immer mal wieder einen kleinen Bereich vor. Zum Beispiel eine Schublade oder eine Regalfach.
  • Alles „abgelaufene“ und kaputte schmeiße ich sofort weg. Zum Beispiel alte Kalender, Zeitungen oder Unterlagen, die nicht mehr benötigt werden, kaputte Kleidung oder Spielsachen.
  • Ich behalte nichts, nur um es zu haben. Zum Beispiel Dinge, die ich eventuell mal brauchen könnte (aber mit großer Wahrscheinlichkeit nie brauchen werde), Erinnerungen, an denen ich nicht hänge.
  • Ich frage mich, während ich aufräume: Warum hänge ich an bestimmten Dingen? Warum kann ich nicht loslassen?
  • Ich frage mich: Warum fühle ich mich in bestimmten Räumen und Ecken wohl bzw. nicht wohl? Was kann ich ändern, um mich in einem Raum wohler zu fühlen?
  • Ich mache leere Räume sauber, bevor ich sie wieder fülle.

 

Wie ist es bei dir? Brauchst du Ordnung oder liebst du das Chaos?

Was mich auch noch interessiert: Wie bekommt man es als Paar hin, eine gemeinsame Ordnung zu finden?

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vintagecompagnie

Klasse!!! Punkt Nummer 5 finde ich besonders amüsant :-))
GGVLG
Ira

Nicole´s buntes Haus

Liebe Sonja,
ja das ausmisten,das ist immer so eine Sache.Ich miste einmal im Jahr aus,fühle mich danach auch frei.Aber es sammelt sich dann auch wieder eine Menge an.
Die Holzkiste mit den alten Flaschen ist wunderschön,ich hoffe das du die nciht ausgemistet hast?
LG
Nicole

Waldkind

liebe sonja,
auch hier viel sonne – sehr schön, wenn man den staub in der wohnung dabei ignorieren kann 😮 den man dann so deutlich sieht 😮
ich kanns eigentlich nicht, fühl mich ganz schlecht, weil ich putzen will will will, aber dennoch wiederum ein kleines bisschen gut – weil ich genau weiß, dass der frühling naht. also ist meine wochenendaufgabe wohl diesmal, eine wunderbare balance zwischen drinnen sein (müssen) und draußen sein (wollen) zu finden.
ich wünsche hiermit ein wunderbar zufriedenes sonniges winterwochenende !!
herzlichst, elvi

Alice

Du bringst mich immer auf tolle Ideen, morgen ist bei uns ein Aufräumtag und ich bin jetzt bestens motiviert 🙂 ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende GVLG Alice

= lingonsmak

ich räum eigentlich gerne auf – solange der rahmen überschaubar ist. nach der letzten richtig großen aktion (neujahr – baum raus – putzen – ordnung rein) war es ein herrliches gefühl. und im prinzip haben wir auch eine recht ordentliche wohnung – nur gibt es trotzdem immer wieder so kleine ecken, die sich einschleichen und ausbreiten … naja, und das putzen, dass nur so kurzfristig vorhält, das depremiert mich ein wenig … dafür weiß man das wunderbare gefühl, wenn alles mal fertig ist, vielleicht umso mehr zu schätzen 🙂 (immer positiv sehen!)

wünsche dir ein schönes sonniges wochenende! katrin