Warum wir unser inneres Haus aufräumen sollten | Ordnung im Inneren

17. Juni 2015

Mal wieder zu Hause aufräumen und Ordnung machen? Ich meine diesmal nicht das Haus, in dem wir leben, sondern das in uns drin, unser „Lebenshaus“. Ordnung im Inneren.

Ich finde die Vorstellung, unser Leben mit einem Haus zu vergleichen, sehr gut. Wir können unser Leben gestalten, es schön machen, es verändern, an ihm arbeiten und Unordnung hinein bringen. Jeder Raum in einem Haus kann mit einem Bereich unseres Lebens verglichen werden und dabei helfen, mal wieder so richtig aufzuräumen und auszumisten. Natürlich ist es nur ein Vergleich, aber ich finde ihn sehr hilfreich.

 

Ordnung im Inneren

Wie kann ich in meinem inneren Haus aufräumen? Tipps für Ordnung im Inneren:

 

Das Wohnzimmer – Im Wohnzimmer verbringen wir gemeinsame Zeit als Familie und mit Freunden. Wir sollten darauf achten, mit wem wir unsere Zeit verbringen und Menschen, die uns nicht gut tun, nicht hinein lassen. Manchmal müssen wir Negatives loslassen und Zeit und Energie in positive und starke Beziehungen stecken.

Die Küche – In der Küche entscheidet sich, wie gesund wir essen und leben. Unsere Gesundheit ist lebenswichtig und wir sollten gutes Essen und Bewegung genießen und uns Zeit dafür nehmen. Alles, was uns davon abhält, sollten wir aus der Küche verbannen.

Das Badezimmer – Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber das Badezimmer zu putzen macht mir so gar keinen Spaß. Mit so einigen Dingen im Leben wollen wir am liebsten nichts zu tun haben, sie „unter den Teppich“ kehren oder sie irgendwann später erledigen. Trotzdem sind sie wichtig und belasten uns, umso länger wir sie aufschieben. Wir sollten sie auf die To-do-Liste schreiben und sie nach und nach abarbeiten.

Das Schlafzimmer – Ein guter Schlaf ist wichtig, um tagsüber genug Energie für alle Aufgaben und Herausforderungen zu haben. Wenn uns aber zu viel durch den Kopf geht, wir nachts Probleme „wälzen“, klappt es mit dem Schlafen nicht. Wir brauchen deshalb Strategien, um abends den belastenden Kram aus dem Kopf zu bekommen.

Der Kleiderschrank – Es ist sehr leicht, alle Probleme und Geheimnisse einfach in den Schrank zu packen und die Türe dahinter zu verschließen. Aber es wird sie nicht (auf-)lösen. Wir sollten ehrlich zu uns und anderen sein und Probleme angehen, damit wir leicht und zufrieden leben können.

In unserem Haus können wir noch viel mehr Zimmer haben. Wir sollten aber daran denken, sie ordentlich zu hinterlasse und von Zeit zu Zeit auszumisten.

Wo solltest du mal wieder Ordnung machen?

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Annette [blick7]

Oh, das sind sehr gute Gedanken und ein ganz toller Vergleich! Ich sollte definitiv auch mehr Zeit in dieses Haus investieren. Danke für den Gedankenanstoß, den nehme ich gerne für die nächsten Tage mit und versuche mal die Zimmer "abzugehen"! LG, Annette

Dorthe

Liebe Sonja,
ich habe mal gehört, dass es tatsächlich eine Verbindung zwischen einzelnen Räumen und unserem Befinden gibt. Ich glaube, es hieß, dass ein vollgemüllter Keller (oder war es der Dachboden?) mit Chaos im Kopf zusammengehört. Ob das stimmt, weiß ich nicht … bei mir passt es jedenfalls 🙂
So wie du es beschreibst, finde ich es aber noch besser 🙂
Liebe Grüße,
Dorthe

Waldensteinchen

Sehr gute Gedanken.
Ich behaupte sogar immer, dass man am realen Haus/Wohnung erkennt, wie es im Körper-Haus/Lebenshaus aussieht.
Ich merke da an mir schon ziemlich viele Parallelen und beobachte es bei Menschen im Umfeld ebenso!
Liebe GRüße!

monique carnat

eine künstlerin zeigt frauen mit den kopf als haus representiert, erst gelacht und dann gemerkt dass für frauen oft mehr die wohnung und nicht die aussenwelt in gedanken ist…und damit man diesen gedanken loswird – gibt es nur eines – frische luft – weggeben was nicht nötig ist, und "ausmisten" ? nicht viel kaufen damit platz bleibt und der weg muss nicht wie bei dornröschen zugewachsen sein damit man frei leben kann… so jetzt an der arbeit… hum es ist sonntag also morgen 😉 vielen dank für deine idéen ! schöner Tag !
monique