Über (unnötige) Zusatzaufgaben und warum sie mir den Schlaf rauben | Familienleben

19. Januar 2016

Familienleben

 

Familienleben: Am vergangenen Wochenende haben wir meine Schwiegereltern besucht. Ich habe den Lieblingsmann gebeten:
Kannst du dem kleinen Tochtermädchen das Jeanskleid anziehen, dass sie zu Weihnachten von deinen Eltern bekommen hat? Sie würden sich sicher freuen!„.
Ich finde im Schrank aber kein Kleid! Und woher soll ich jetzt noch wissen, was sie zu Weihnachten von meinen Eltern bekommen hat?„.
Das Kleid ist in der mittleren Schublade, rechts, hinter den Oberteilen.

 

Woher ich weiß, was die Mädels von wem zu Weihnachten bekommen haben? Ich weiß es einfach, ich bin ihre Mama.

Auch wenn wir uns die Haus- und Gartenarbeit teilen bzw. jeder seine Aufgaben hat, so gibt es doch Bereiche, für die komplett ich die Verantwortung übernehme und den Überblick habe:

 

  • Ich sorge dafür, dass die Kinder ausreichend Kleidung im Schrank haben (auch dann, wenn sie gerade einen Wachstumsschub haben).
  • Ich kenne den aktuellen Kleiderschrank der Kinder und die kann die Kleidung der beiden Mädels auseinanderhalten.
  • Ich habe die Geburtstage von Familie und Freunden im Blick.
  • Ich besorge, schreibe und verschicke (Geburtstags-, Weihnachts- oder Hochzeits-) Karten.
  • Ich besorge und verpacke die Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke. (Auch die, die die Kinder von Oma und Opa bekommen.)
  • Ich plane und organisiere die Feiern  und (Kinder-)Geburtstage.
  • Ich sorge dafür, dass die Kinder termingerecht zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt gehen.
  • Ich kümmere mich um den Familienurlaub und Ausflüge.
  • Ich sorge dafür, dass die Mädels alles haben, was sie für Schule und Kindergarten brauchen und ich weiß, wann besondere Termine und Ausflüge anstehen.
  • Ich stelle sicher, dass die Kinder dem Anlass entsprechend gekleidet sind.
  • Ich kenne die Freunde meiner Kinder mit Namen und von den meisten auch die Eltern Mütter.
  • Ich habe alle anstehenden Aufgaben und Termine im Kopf und mache To-do-Listen.

 

Diese ganzen Aufgaben hören sich alle ziemlich unspektakulär an, für die meisten Männer sind einige sogar völlig unwichtig. In Wirklichkeit sind diese Punkte aber sehr wichtig, denn sie sorgen für familiäre Stabilität und Zusammenhalt.
Auch meine Mutter hat, als ich klein war, dafür gesorgt, dass es Geburtstagskuchen gab und ich immer mit einem Geschenk zu Geburtstagen gehen konnte. Sie kannte meine Freunde und hat alles besorgt, was wir brauchten. Ohne sie hätte meine Kindheit ganz anders ausgesehen.

Da die meisten Punkte nicht einfach abzuhaken sind, sondern mich fortlaufend beschäftigen, sind sie eine permanente Zusatzbelastung. Hinzu kommt, dass sie zwar wichtig sind, es aber nicht groß auffällt, wie viel Zeit und Energie ich nebenbei dafür investiere. Auffallen würde es erst, wenn ich sie nicht mehr erledigen würde. Und die Leidtragenden wären dann vor allem die Mädels.

Obwohl ich all diese Aufgaben sehr, sehr gerne erfülle, fühlt es sich manchmal an, als würden diese „Nebentätigkeiten“ die komplette Energie aus mir herausziehen. Sie sorgen dafür, dass meine To-do-Listen niemals enden, mein Gehirn kaum zur Ruhe kommt und ich ständig das Gefühl habe, etwas vergessen zu haben.

Was ist die Lösung? Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht.

Der erste Schritt für mich ist, mir (und meinem Mann) diese „zusätzlichen Aufgaben“ und ihre Bedeutung für unser Familienleben bewusst zu machen. In einem weiteren Schritt möchte ich versuchen, diese Aufgaben mehr auf unsere beiden Schultern zu verteilen und (wo möglich) auch unsere Kinder mit einzubeziehen.

Wie ist es bei dir? Kennst du diese Zusatzbelastung auch und wie gehst du damit um?

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Jessi Nitsch

Genau diese Punkte – wenn auch teilweise ein bisschen abgespeckt, da ich bisher erst ein Kleinkind zuhause habe – liegen bei uns auch in meiner alleinigen Zuständigkeit. Und genau dieselben Gefühle wie du habe ich da manchmal dazu. Ist vielleicht so eine Mama-Geschichte 😉

Liebste Grüße,
Jessi

siebenVORsieben

ABSOLUT richtig! Ich finde es klasse, dass du diese Aufgaben mal notiert hast. Sie werden sehr gerne (vor allem von Vätern) als nichtig und nicht erwähnenswert heruntergemacht. Und dabei nehmen sie – wie du schon sagst – durchaus einiges an Zeit in Anspruch.
Bei uns liegen diese (und nicht nur diese) Aufgaben komplett bei mir und ich habe mir schon oft überlegt, mal eine Liste zu erstellen, mit all den Dingen, die mein Mann noch nie gemacht hat. Weil ich damit aber wohl Tage (ach was, Wochen)beschäftigt wäre, habe ich es doch sein lassen… vielleicht ein Fehler
Liebe Grüße
Jutta

Mara Tiziana

Das ist wahrscheinlich in den meisten Familien ein Dauerthema. Ich überlasse wo immer möglich, solche Atbeiten auch meinem Mann. Das braucht zwar oft mehr Energie, als es selber zu tun, ist aber Langfristig Nachhaltig. Frau muss dann halt akzeptieren, dass die Hose manchmal nicht wirklich zum Oberzeil passt, und sich Männliche-Wäscheberge im Keller bis zur geht nicht mehr auftürmen.
Reden hilf da wenig. Selber machen schon eher.Auch der Mann soll spüren können, dass sein tun oder eben nicht tun, Konsequenzen auf das Zusammenleben hat.
Seit also Stark, meine lieben Frauen. Gleichberechtigung beginnt dort, wo Frau aufhört etwas zu tun!

Kjole Pynt

So sehe ich es auch liebe Mara ! Sich beschweren oder die Aufgaben auflisten hat in der Regel ( wenn überhaupt ) nur kurzfristige Auswirkungen. Auf Fragen wie : was schenken wir meinen Eltern ( Mann )? Antworte ich seit 2 Jahren: keine AhnungEr: ich auch nichtIch: … dann ohne Geschenk Ergebnis: wir sind trotzdem noch NIE ohne Geschenk erschienen Bei der Frage: "was sollen wir heute essen ?" leide ich regelmäßig unter Amnesie (Das Abendessen ist der Bereich meines Mannes ). Ich frage ihn ja auch nicht: "was soll ich heute waschen ?" Klar gibt es dann auch gelegentlich… Read more »

Saskia

Hach, das kenne ich auch nur zu gut. Gemeinsam haben wir daher vor Jahren meinen Mann zum Kameramann ernannt. Will heißen, er sorgt dafür, dass die Kamera nebst Ausrüstung voll aufgeladen und mit ausreichend Speicherplatz ausgerüstet bei Urlauben, Ausflügen, Geburtstagsfeiern etc. mit dabei ist. Funktioniert leider nur selten und nicht ohne ausreichendes Erinnern an seine Funktion als Kameramann. Damit steht auch dieser Punkt wieder/noch auf meiner Mama-to-do. Sollte für die kommende Urlaubssaison also wieder aufgefrischt werden.
Danke für's Erinnern und Reflektieren. Ich lese sehr gern bei dir.

Winterliche Grüße,
Saskia

Tausendschön und Rosenrot

Liebe Sonja,
du hast noch die Elternabende vergessen, die Lehrersprechstunden, die Schulveranstaltungen. Eine Lösung für das Problem habe ich auch nach zwanzig Jahren nicht gefunden, außer, dass mein (schon volljähriger) Sohn seit ein paar Jahren seine Wäsche selbst waschen und einräumen muss und auch zweimal die Woche Spülmaschinendienst hat. Vielleicht profitiert dann wenigstens seine spätere Partnerin von einer faireren Aufgabenteilung, das bringt mir persönlich zwar nichts, gibt mir aber wenigstens das gute Gefühl, was getan zu haben.
Liebe Grüße,
Karin

Maria Widerstand

Hallo Sonja!

Ich habe mich gerade mindestens 10 Jahre zurück versetzt gefühlt. Als meine Kinder noch klein waren, da war das bei uns ganz ähnlich.

Den Spruch finde ich total genial! Meine Tochter würde das wirklich sofort unterschreiben 🙂

Dein Dilemma kann ich wirklich gut nachvollziehen, denn ich habe mich lange Zeit auch so gefühlt. Es gab mir ein Gefühl von Sicherheit immer über alles den Überblick zu bewahren.

lg
Maria

Romanleserin

Hallo, ja, kenne ich sehr gut! Meinen Mann nenne ich oft liebevoll Haushaltsanalphabet, geholfen hat tatsächlich nur ihn in die Pflicht zu nehmen, immer wieder erinnern und selber machen lassen, sehr deutlich werden, auch wenn er dann verständnislos zurück mault! Wir arbeiten daran, es wird ganz laaaaaangsam besser und trotzdem ist es weniger Arbeit, als sich dann alles alleine aufzuladen und zu erledingen- Geschenke für seine Eltern besorgt er, Geschenke für meine Eltern besorge ich! Der Rest wird aufgeteilt! Geholfen hat auch eine Kiste in die ich seinen herumfliegenden Krempel packe, ein Putzkalender, To- Do- Listen in denen ich abstreiche… Read more »

sabigleinchen

Das ist bei uns genau gleich, nur dass wir noch keine Kinder haben. Ich fühle mich auch immer wieder mal erschöpft weil mir diese ganzen Nebenbeiaufgaben fast über den Kopf wachsen. Er findet, das ist doch nicht so schlimm wenn das und jenes so und so ist. Aber unangenehm ist es dann mir, obwohl es mir egal sein könnte. Ich habe inzwischen wenigstens die Geschenke für seine Familie an ihn übergeben. Das kann mir wirklch Wurst sein, wenn sie ein Geburtstagsgeschenk zu spät bekommen, keine Karte dabei ist oder was auch immer. Es ist seine Familie, das kann ruhig er… Read more »

gretel

Irgendwie sollte das ja im Zusammenhang mit der "bezahlten" Arbeit stehen. Ist doch klar, dass derjenige, der weniger bezahlte Stunden arbeitet, solche Mehrarbeit übernimmt. Bei einem befreundeten Elternpaar von uns war die Mutter immer im Vollzeitjob tätig, der Vater halbtags. Tatsächlich hat er dann auch den Überblick und die Familienarbeit übernommen. Knifflig ist es erst, wenn beide einer Vollzeitarbeit nachgehen. Da muss man bestimmt erst einmal kleine Kämpfe austragen, bis alles gerecht verteilt ist. Oma und Opa in der Nähe sind natürlich Gold wert.
Liebe Grüße

gretel

Hausarbeiten meinte ich nicht. Bei der erwähnten Familie war es tatsächlich so, dass wir die Mutter lange gar nicht kannten. Da hat der Mann/Vater sich tatsächlich auch um die Familiensachen gekümmert, Geburtstage, was ziehe ich an usw. Man braucht ja auch für diese Arbeiten Zeit und einen freien Platz im Kopf….Wollte nur sagen, dass es bestimmt auch mehr Väter gäbe, die sich um diese "Nebentätigkeiten" kümmern würden, wenn sie mehr Zeit und Muße dafür hätten, mehr "im System" stecken würden…

Mühlenmeisje

Oh das klingt alles sooo bekannt 😉Aber andererseits sorgt mein Mann auch dafür, dass beide Autos (jeder hat zwar ein eigenes, aber wir wechseln irgendwie immer durch) vollgetankt, gepflegt und tipptopp sind; rechtzeitig zum APK (TÜV in NL) angemeldet sind, Winter-bzw. Sommerreifen aufgezogen sind; dass die Fahrräder in guter Lage sind, Reifen immer vollgepumpt und Batterien für die Lichter funktionieren; dass Terrasse und Wege gefegt sind; dass kaputte Glühbirnen/LED-Lichter/etc. gleich ausgetauscht werden; dass alles mit den Versicherungen stimmt und die entsprechenden Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden; und da gibt es noch so einiges, was ich nicht so wirklich gerne mache, aber… Read more »

Astrid Ka

Tja, du ( wie ich ), wir haben keine Söhne, die wir von kleinauf dahingehend erziehen können & konnten, das soziale Miteinander wichtig zu finden und mitzugestalten. Wir lassen ihnen unendlich viel Raum, den sie mehr oder weniger wild durchmessen. Und wenn sie ihren Lieben dabei etwas zumuten, lächeln wir vor Stolz. Jungen bekommen viel mehr vermittelt, das sie so wie sie sind großartig sind. Mädchen müssen sich das durch Aufmerksamkeit erarbeiten. Und einmal erwachsen, ist es selbstverständlich, dass das Schöne am Zusammenleben gestaltet & bewahrt wird von Frauen. Wie sollte er das auch in den Kopf kriegen, in dem… Read more »

Anonym

Ich als Mama von 3 Jungen sehe das etwas anders. 😉 ich erlebe schon jetzt im Kindergarten- und Grundschulalter, dass sie den Mädels in genau diesen Bereichen haushoch unterlegen sind. Die Mädchen organisieren sich ihre Verabredungen selbst, kennen die Namen fast aller Kinder ihres Alters, kommunizieren untereinander viel komplexer (was häufig als Gezicke bezeichnet wird) und haben ein ganz anderes Gefühl für Zusammenhänge. Ich habe den Gendergedanken irgendwie aufgegeben.
Anna

Schöne Dinge von Sonnenblume

Liebe Sonja,
Wieder mal sehr toll geschrieben…
bei uns ist es auch oft so…
und was das beste ist. Ich weiß, was die Töchter meines Mannes dabei haben, wenn sie bei uns sind, wem welche Klamotten gehören etc…
Grüße Sonnenblume

Dorthe

Liebe Sonja,oh ja … Volltreffer! Haushalt hilft er mal so, mal so … Aber darum geht's ja, wie du oben auch schreibst, eigentlich nicht. Mein Mann meint immer: wieso? Ich helfe doch, ich sauge Staub.Ich sag dann immer: es geht mir aber um die Lütte und nicht ums Putzen. Ich finds schon logisch, dass der Mann, wenn er nach 11 Stunden wieder zu Hause ist, nicht noch ein Geschenk für die beste KiGa-Freundin besorgt oder so was. Aber ich finds super wichtig, dass er genau diese (meine) Aufgaben bemerkt. So oft hieß es schon: Wieso, du arbeitest doch nur bis… Read more »

Tanja von Ideenreich

Liebe Sonja,was für ein schöner Artikel! Toll, wie du es auf den Punkt gebracht hast. Mir geht es ganz genauso. Und bei jeden Satz den ich von dir gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln und habe gedacht sind wir die gleiche Person? Bin ich Sonja :-))) Aber ich glaube so geht es wohl den meisten Müttern. Wenn ich mich so lehr und überlastet fühle, dann tue ich das auch kund. Dann jammere ich ganz viel rum. Das schlimmste ist dann wenn mein Mann es mit seinem schlechten Humor versucht und sagt "dafür bist du doch da" Dann könnte… Read more »

tm

Du sprichst mir aus dem Alltag! Wir Frauen sind doch tatsächlich oft sehr ungesehen mit unseren Care- Beiträgen….Mittlerweile gibt es allerdings ja schon den Begriff der Care-Revolution- nicht nur im feministischen Sinne, sondern auch unter ökonomischen und sozialpolitischen Gesichtspunkten- mit sehr interessanten Diskussionen, wie wichtig der Care- also Fürsorgefaktor für das Miteinander und das Funktionieren unserer Gesellschaft ist, und auch wie dieser gleichzeitig ausgenutzt wird…Das Bewusstsein dafür, was das alles beinhaltet, steigt hier in meinen 2/3 Männer-Haushalt immer sehr rapide, wenn ich alleine Urlaub mache und so einiges an Comfort vermisst wird ;-). Dies ist mein Tipp…Auszeit nehmen, dann erholt… Read more »

Isabella

Liebe Sonja! Mir ging es bis vor kurzem noch ähnlich. Derzeit tauschen mein Mann u ich für einige Zeit die Aufgabenbereiche:er ist zuhause u für Kinder u Haushalt zuständig, ich arbeite Vollzeit. Es ist sehr spannend auch einmal die andere Seite zu erleben. Und ich bemühe mich sehr, dass mir Abends unerledigte Haushaltsarbeit egal ist. Das geht manchmal besser u manchmal schlechter 😉 Und bei vielen Dingen mache ich mir einfach selbst nicht so einen Druck. Geschenke für Freunde werden gemeinsam mit den Kindern ausgesucht, Kuchen darf auch gekauft u muss nicht unbedingt selbst gebacken werden, lieber gemütlich als blitzblank,… Read more »

Papagena

Ach Sonja,
ich könnte auch noch einige Punkte der Liste hinzufügen!

Leider empfindet mein Liebster die meisten dieser Dinge für unwichtig, bzw. sind sie ihm gar nicht wirklich bewusst.
Ich kenne das Gefühl auch so gut, dass es nie wirklich Still im Kopf wird, weil an so viele "Kleinigkeiten" gedacht werden muss…
Für mich sind das die unsichtbaren Fäden, die wir Mütter ziehen, und die aber enorm wichtig für das gesamte Sozialleben (Familie, Freunde, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Schulleben oder Kindergarten etc.) sind.

Manchmal denke ich, das wahre Ausmaß des "Kümmerns" würde erst dann wahrgenommen werden, wenn ich aus Gründen plötzlich für längere Zeit ausfiele…

Liebe Grüße,
Papagena

Nanne Kick

Ja, bei uns fängt vieles damit an, dass ich ein Jahr Elternzeit habe und mein Mann zwei, d.h. jetzt erledige ich logischerweise das Meiste. Wobei mein Mann eine große Hilfe ist, und momentan auch viel im Haushalt übernimmt, weil ich es noch nicht schaffe. Was wir versuchen: viel zu reden, Aufgaben fair zuverteilen, möglichst auch nach Lust und Talent, Wertschätzung zu zeigen für das, was der Andere macht. Mein Mann hasst Kleidungskauf, also mach ich das. Ich hab deinen Artikel aber zum Beispiel jetzt zum Anlass genommen, dass er die Ordnung in der neuen Kommode festlegt, damit er weiß, wo… Read more »