Eine Zeitreise | Freilichtmuseum Bad Sobernheim

28. Juni 2016

Bei unserem Familienwochenende im Hunsrück waren wir auch im Freilichtmuseum Bad Sobernheim. Ich liebe solche Zeitreisen und die Möglichkeit, mir Häuser aus einer früheren Zeit möglichst originalgetreu anschauen zu können. Da muss ich meine Kamera mitnehmen und meine Eindrücke festhalten.

 

waterSchenkeroseTöpferei

 

Die einfachere Lebensweise, die altertümliche Einrichtung und spezielle Sammlungen sind nicht nur spannend für die Kinder. Sie lieben es, überall herumzulaufen, alles anzufassen und uns mit Fragen zu löchern. Manches können wir erklären, bei anderem müssen auch wir die Infotafeln lesen. Solche Freilichtmuseen inspirieren mich und ich liebe es, dort die besondere Atmosphäre und kleine Details mit der Kamera einzufangen. Ich liebe es, wie die Häuser mit viel liebe zum Detail wieder her- und eingerichtet werden, so als würde gleich wieder jemand nach Hause kommen oder zu arbeiten beginnen.

 

Im Freilichtmuseum Bad Sobernheim haben wir unter anderem

  • Kaulquappen beobachtet,
  • Ein Dach gedeckt,
  • den Kindern erklären müssen, was eine Telefonzelle ist,
  • einen leckeren Kaffee getrunken,
  • Hühner gefüttert,
  • uns gewünscht, wir hätten in dem alten Laden einkaufen können,
  • wunderschöne Bauerngärten bewundert,
  • einen Weihnachtsbaum gesehen
  • und uns gefreut, dass Puppen heute nicht mehr so gruselig aussehen.

 

friseurFensterLaden

 

Meine Highlights im Freilichtmuseum Bad Sobernheim sind das „Haus Medard“ mit dem Friseur und dem Uhrmacher, die Metzgerei Wöllstein, „Haus Bickenbach“ mit der kleinen Kneipe, die Töpferei Mecking sowie die vielen, wunderschön angelegten, kleinen Gärten. Die Spielsachensammlung finde ich ebenfalls sehr schön, finde es aber schade, dass alles in Vitrinen gestopft wurde. Das Gelände ist sehr großzügig angelegt und bietet viel Platz zum Spazieren und Entdecken.

Für Kinder gibt es in dem Museum tolle Mitmach-Stationen. Sie können zum Beispiel ausprobieren, wie früher Hölzer miteinander verbunden wurden und ein Dach decken.

Ich hätte liebend gerne die ein oder andere Kleinig- (oder Großig-)keit eingepackt und mitgenommen. Eine alte Waschschüssel, den Apothekerschrank, die Schälchen und Fäschchen aus dem Friseurladen, die halbe Töpferei,…

P.S.: Wer Interesse am Museum hat, findet hier auf der Homepage weitere Informationen und Hinweise auf besondere Aktionen.

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