Eine Entspannte Adventszeit

1. Dezember 2016

Der Advent hat schon begonnen und alles, was ich mir für den Dezember wünsche ich eine entspannte Adventszeit! Auf Twitter las ich die Tage: „Jetzt kommt wieder die besinnliche Zeit, in der man 37 Termine die Woche hat.“ (@krispels). So soll es auf keinen Fall enden.

Es ist mir ein Rätsel, warum wir einerseits von einer frohen und besinnlichen Weihnachtszeit sprechen, uns aber andererseits die Adventszeit mit Weihnachtsfeiern, Gedränge auf den Weihnachtsmärkten, schlechtem Glühwein, Shoppingtouren und Geschenkewahnsinn immer wieder vollstopfen. Zu blöd, denn eigentlich sind wir ja selber für unseren Terminkalender verantwortlich.

 

entspannte Adventszeit

 

Eine entspannte Adventszeit bedeutet für mich:

 

  • Zeit für Traditionen

In der Weihnachtszeit möchte ich mir Zeit nehmen für alte und neue Weihnachtstraditionen. Weihnachtslieder hören und singen, Bücher lesen, die Adventsfenster bei uns im Ort besuchen, Kerzen anzünden, die Krippe aufbauen,…

  • Geschenke schon vorher besorgen

Ich verschenke einfach zu gerne. Deshalb möchte ich auf Geschenke zu Weihnachten nicht verzichten. Allerdings suche ich das ganze Jahr über nach schönen Dingen, mit denen ich meinen Liebsten eine Freude machen kann. In der Adventszeit habe ich dadurch keinen Stress mehr damit, noch etwas Passendes zu finden.

  • Eine abgespeckte Weihnachtsbäckerei

Backen gehört für mich definitiv nicht zu einer entspannten Adventszeit. Deshalb gibt es bei uns einmal Ausstechplätzchen, die die Kinder nach Herzenslust mit Glasur und bunten Perlen verzieren dürfen. Ansonsten greifen wir auf gekaufte und geschenkte Leckereien zurück.

  • Spazierengehen

Wir lieben es, im Dunkeln nach draußen zu gehen, dem Minimädchen eine Kerze zu bringen und die Weihnachtsbeleuchtung in anderen Gärten zu bewundern. Bei uns im Ort gibt es außerdem einen Adventskalender, bei dem jeden Abend bei einem anderen Haus ein gestaltetes Fenster beleuchtet wird. Die Mädels lieben es, dort Freundinnen zu treffen, zu singen und Kekse zu naschen.

  • Aufwärmen

Zu einer entspannten Adventszeit gehören für mich definitiv gemütliche Abende vor dem Kamin. Vor allem nach langen Spaziergängen.

  • Gutes tun

Wie schnell vergesse ich in all dem Stress und der Hektik, dass gerade die Adventszeit die „Zeit der Liebe“ ist. Zum Ende des Jahres überdenken wir noch einmal die Projekte, die wir finanziell unterstützen, mit den Kindern zusammen packen wir zum einen für  Weihnachten im Schuhkarton. Zum anderen packen wir Tüten mit praktischen Utensilien (Zahnbürste und Zahnpasta, warme Socken, Müsliriegel,…) und verteilen sie an Menschen, die auf der Straße leben.

  • Einladen statt Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte können wunderschön sein. Sie können aber (und sind meistens) auch überfüllt und kitschig, der  Glühwein schlecht. Ein Abend zu Hause mit Freunden ist deutlich entspannter.

  • Einfach mal „nein“ sagen

Nur weil Weihnachten ist, bedeutet das nicht, dass ich auf einmal Dinge tun muss und mich mit Menschen umgeben muss, die ich nicht mag. Weihnachtsfeiern und Einladungen, auf die ich keine Lust habe, sage ich ab. As simple as that. Lieber bleibe ich zu Hause und gönne mir ein heißes Bad.

Bei allem Weihnachtstrubel möchte ich nicht vergessen: Ich ganz alleine bestimme, wie ich meine Freizeit verbringe. Weihnachten hin oder her.

 

Diese Artikel könnten dich ebenfalls interessieren

3
Hinterlasse mir ein Feedback! Bitte habe Verständinis dafür, dass ich Spam und Werbung lösche!

3 Comment threads
0 Thread replies
0 Follower
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
2 Comment authors
JULIA | mammilade-blog

Liebe Sonja,

du hast so recht…
Da die Zeit im Dezember immer nur so dahin fliegt,
achten wir auch sehr bewusst auf die Gestaltung der Tage.
Zu vollgepackte Adventswochenenden, an denen man nur
unterwegs ist und das schnuckelig geschmückte Zuhause nicht
mit Ruhe genießen kann, finde ich sehr frustrierend.
Gefühlt ist alle Welt unterwegs, viele Leute haben spontan überhaupt keine
Zeitfenster mehr. Alles wird schon im November fix gemacht…
Das finde ich schade. Wie schön sind denn auch eben diese spontanen Treffen
und Einladungen.
Das erste Adventswochenende waren wir komplett für uns.
Das war schön… Und dieses Wochenende werden wir uns partiell auch wieder
frei schaufeln 😉 Weniger ist gerne mal mehr…

Herzliche Grüße
Julia

LandEi

Moin Sonja,
Vor 2 Jahren habe ich sinngemäß diesen Beitrag in meinem Blog geschrieben, da musste ich jetzt unbedingt sehr zustimmend zu dir ‚rüberlächeln.
Ich glaube, ich poste noch fix eine kleine Begebenheit von letzter Woche und packe einen Link zu dir hinein, so zum „Nachsetzen“.
Liebe Grüße vom frisch frisierten
LandEi

Entspannt durch die Weihnachtszeit: Hol dir mein kostenloses E-Book - Fräulein im Glück

[…] PPS und weil das gleichzeitig mein Monatsmotto ist und es zu dem von Sonja passt, verlinke ich gleich zu ihrer „Monatsmotto“-Aktion. […]