Trotz (Weihnachts-) Stress eine entspannte und gelassene Mutter sein

20. Dezember 2016

Gerade jetzt vor Weihnachten und zum Ende des Jahres gibt es noch das ein oder andere zu erledigen, Termine wahrzunehmen, Dinge zu besorgen. Und ich merke, wie langsam mein Geduldsfaden dünner wird und ich häufiger ungerecht werde, wenn Dinge nicht rund laufen. Die Liste ist lang, die Mädels aufgedreht.

Dabei ist doch gerade die Vorweihnachtszeit dafür da, um zur Ruhe zu kommen, Zeit miteinander zu verbringe. Irgend etwas läuft da falsch. Und ich wünsche mir nichts mehr, als eine gelassene Mutter zu sein und Prioritäten richtig zu setzen.

 

gelassene Mutter

 

Ich muss nicht perfekt sein, um eine gelassene Mutter zu sein.

Leider gelingt es mir nicht immer. Ich schaffe es oft nicht, ruhig und gelassen zu bleiben. Die Schwierigkeit liegt meistens nicht darin, was die Kinder gerade anstellen oder wie sehr sie meine Nerven strapazieren, sondern darin, dass ich oft nicht weiß, wie ich in solchen Situationen reagieren soll.

Es geht mir auch nicht darum, dass ich nicht mehr wütend werde, sondern darum, meine Gefühle nicht an den Kindern auszulassen. Ich muss nicht perfekt sein, aber ich brauche für mich Strategien, die mir helfen, mit meiner Wut und Gereiztheit umzugehen.

Tief einatmen. Das ist immer der erste Schritt.

Ich muss nicht perfekt sein, aber ich mache mich auf den Weg und suche nach Strategien, die für mich (und uns) funktionieren.

 

Okay, hier sind also meine aktuellen Tricks, um eine gelassene(re) Mutter zu werden:

  1. Den Raum verlassen. Einfach und simpel, fällt mir trotzdem nicht immer gleich ein. Bevor ich etwas tue, was mir hinterher Leid tut, verlasse ich den Raum, bis ich mich wieder etwas beruhigt habe und klare Gedanken fassen kann.
  2. Langsamer machen. Meist werde ich ungerecht, wenn ich in meinem Kopf eine ewig lange To-do-Liste habe und gleichzeitig die Mädels Zeit mit mir verbringen wollen. Dann ist es notwendig, inne zu halten, Prioritäten zurecht zu rücken und die Liste zu kürzen.
  3. Sauber machen. Es mag sich komisch anhören, aber aufräumen und sauber machen beruhigt mich sehr.
  4. Ab nach draußen. Frische Luft tut mir gut und die Kinder können sich richtig auspowern.
  5. Essen. Wie oft habe ich nach einem Ausbruch gemerkt, dass ich vor lauter To-do’s das Essen vergessen habe. Und unterzuckert wird meine Laune schnell sehr schlecht.
  6. Wenige, aber klare Regeln. Ich habe gemerkt, dass es bei uns wesentlich entspannter ist, wenn ich mir klar darüber bin, welche Regeln und Absprachen mir absolut wichtig sind. Zu viele und unklare Regeln hingegen verschlimmern die Situation.
  7. Dankbarkeit. Meine Gereiztheit und Unzufriedenheit kommt nicht selten daher, dass ich das Gefühl habe, zu kurz zu kommen. Wenn ich es schaffe, mich auf das zu konzentrieren, wofür ich dankbar bin und dass ich alles haben, was ich brauche, komme ich schnell wieder runter.
  8. Knuddeln. Wenn mir nichts mehr einfällt, knuddel und drücke ich meine Mädels. Das beruhigt mich. Und sehr häufig merke ich, dass es auch genau das ist, was die Mädels auch gerade brauchen.

 

Ein paar Punkte habe ich sicher vergessen. Was hilft dir dabei, eine gelassenere Mutter zu sein und in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren?

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Uta Allgaier

Liebe Sonja, wunderschönes Foto und prima Tipps! Ich sende dir herzliche Weihnachtsgrüße und danke dir, dass ich 2016 immer mal wieder bei deinen Lese-Links dabei war! Dir und deiner Familie fröhliche Festtage und ein erfülltes neues Jahr! Viele, liebe Grüße von Uta

schöne Dinge Sonnenblume

Zwergi ist gerade so anstrengend… er trotz und zornt wo es nur geht und will mit dem kopf durch die Wand. DA fällt gelassen bleiben echt schwer.
Wünsch euch schöne Weihnachten.
Grüße Sonnenblume

Ökohexe

Ein toller Beitrag mit super Tricks. Schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!
Die Ökohexe

Jessi

Du sprichst mir mit ausnahmslos allem dermaßen aus der Seele … gerade wenn lang gemachte Pläne umgeschmissen werden – zum Beispiel dieser Tage, die ich eigentlich für den kompletten Hausputz und Vorbereitungen auf Familienbesuch verbringen wollte und dann die Bindehautentzündung des Kindes alles über den Haufen geworfen hat – bin ich erstmal überfordert und koche innerlich. Ich brauche da immer erstmal eine halbe Stunde, in der ich in mich reingrummele und auch schroffer als nötig bin. Danach bin ich dann aber immer mit der Situation im Reinen und kann die Dinge nehmen wie sie sind. Ich wünsche dir und deiner… Read more »

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