Zeit für wichtige Dinge | Kampf den Zeitfressern

22. November 2017

Wo ist die Zeit geblieben? Eigentlich wollte ich doch noch Plätzchen backen, mit den Kindern Spazieren gehen, ein paar Fotos vorbereiten,… Gefühlt fehlt es mir an Zeit für die Dinge, die mir am Herzen liegen und die mir wichtig sind. Aber wo ist sie geblieben? Was sind meine Zeitfresser? Leider bemerken ich es meist nicht sofort, was meine Zeit stiehlt, denn Zeitdiebe machen oft Spaß und gehen mir leicht von der Hand. Was ich aber merke, ist, dass sie mir einen Strich durch die Planung machen.

 

ZeitmanagementTipps und Übungen gegen Zeitfresser

 

Die Grundvorraussetzung für eine Veränderung ist, dass ich zum einen weiß, womit ich meine Zeit eigentlich verbringen will, was mir wichtig ist und Priorität hat. Und zum anderen muss ich herausfinden, was meine Zeitfresser sind. Meine häufigsten Zeitfresser sind: Internet und Smartphone, E-Mails, Gespräche, die nicht weiterführen, lange Fahrtwege, Aufräumen und Hinterherräumen, Putzen, Einkaufen, zu langes Nachdenken über Ideen (statt sie umzusetzen), es allen recht machen wollen,…

Ich habe einen so guten Plan gemacht, wollte so viele Dinge erledigen – und merke abends, dass ich kaum etwas geschafft habe. Dafür habe ich aber regelmäßig meine Nachrichten gecheckt, über (nicht vorhandene, potentielle oder fremde) Probleme gegrübelt, die Schränke abgestaubt und kenne den neuesten Klatsch und Tratsch…  Findest du dich in der Liste wieder? Willkommen im Club!

Nicht alle, aber die meisten Zeitfresser habe ich selber in der Hand. Es muss also nicht so bleiben! Im Folgenden findest du zwei Übungen, die dir zeigen, wie du gegen deine Zeitfresser vorgehen kannst.

 

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Den Zeitfressern an den Kragen!

In Gedanken gehe ich meinen Tagesablauf durch und überlege, was meine typischen Zeitdiebe sind. Mit welchen Dingen beschäftige ich mich, anstatt meiner eigentlichen Arbeit oder Plänen nachzugehen? Ich schreibe mir alle Punkte auf und ergänze die Liste, wenn mir weitere Zeitdiebe auffallen. Zu meinen Zeitfressern zählen nicht die Dinge, die ich in meinen Pause oder Auszeit tue!

Ich überlege mir, was ich gegen meine Zeitdiebe unternehmen will. Ich versuche, zu jedem Zeitdieb drei Gegenmaßnahmen zu finden. Die Liste lege ich an einen Ort, an dem ich sie regelmäßig sehe. Gegen das ständige checken von Nachrichten stelle ich mein Handy zum Beispiel zu bestimmten Zeiten auf lautlos und lege es so weg, dass ich es nicht ständig sehe.

Mit dieser Übung setze ich mich bewusst mit meinen eigenen Zeitfressern auseinander und wenn ich mir die Liste regelmäßig vornehme und sie überprüfe, ist das bereits ein großer Schritt.

Wichtig ist für mich aber, dass ich nicht an Pausen spare. Sie sind kein Zeitfresser, sondern notwendig für ein produktives Arbeiten. Das Entfernen von Zeitfressern soll vor allem dazu führen, dass ich mir meine Auszeiten guten Gewissens nehmen kann und in dieser Zeit keine Dinge erledigen muss, zu denen ich vorher aufgrund der Zeitdiebe nicht gekommen bin.

Statt mir alle Zeitfresser gleichzeitig vorzunehmen, kann ich sie auch in eine Rangliste setzen: Welcher Zeitfresser kostet mich die meiste Zeit? Dann kann ich einem Zeitfresser pro Woche an den Kragen gehen.

Nun bin ich gespannt: Was sind deine größten Zeitfresser?

P.S.: Die Bilder sind am letzten Wochenende am Rhein entstanden. Noch mehr Tipps und Tricks zum Thema „Achtsames Zeitmanagement“ findest du in meinem E-Kurs.

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