20 Fragen an mich selbst | A year to clear

14. Februar 2018

Ich habe so viele Ideen im Kopf: Zum Beispiel würde ich gerne mal wieder einen Yoga-Kurs machen und Tanzen lernen. Eine Design- und Fotobearbeitungs-Weiterbildung wäre auch super! Und Spanisch könnte ich auch gerne… Nichts davon habe ich bisher in Angriff genommen. Ich frage mich, warum ich manche Ideen und Wünsche in die Tat umsetze und bei anderen passiert nichts? Entgehen mir vielleicht spannende Dinge? Die Wahrheit ist: Ich habe gedacht, ich will etwas, musste aber einsehen, dass ich es nicht wirklich wollte. Ende der Geschichte.

Das Jahr 2018 steht bei mir unter dem Motto „A year to clear“. Ich möchte mich mit Fragen beschäftigen, wie: Was ist wirklich „Meins“ und was nicht? Was soll Neues in mein Leben kommen? Was möchte und muss ich loslassen? Was hält mich zurück? Um diese Fragen für mich beantworten zu können, muss ich zuerst mehr über mich selbst herausfinden und klar haben, wer ich eigentlich bin und was ich wirklich will. Ohne diese Antworten treffe ich alle meine Entscheidungen etwas verloren – oder ich treffe gar keine.

 

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Wer bin ich und was brauche ich, um der Mensch zu sein, der ich gerne wäre? 20 Fragen an mich selbst.

Um das heraus zu finden, hilft es mir, mir regelmäßig selber die folgenden 20 Fragen zu stellen und sie ehrlich vor mir selber zu beantworten:

  1. Wie fühle ich mich im Moment?
  2. Wovon brauche ich mehr in meinem Leben?
  3. Was würde mich jetzt glücklich machen?
  4. Was läuft in meinem Leben richtig gut?
  5. Wofür bin ich dankbar?
  6. Welche Dinge bereiten mir Freude? In welchen Momenten erlebe ich Freude?
  7. Was waren meine kleinen und großen Siege und Erfolge?
  8. Was beschäftigt mich gerade am meisten?
  9. Was sind zur Zeit meine Prioritäten?
  10. Was liebe ich an mir selbst?
  11. Welche Menschen bedeuten mir viel und warum?
  12. Wenn ich einen wichtigen Satz mit der Welt teilen könnte, welcher wäre das?
  13. Welchen Ratschlag würde ich meinem jüngeren Ich geben? Befolge ich diesen Hinweis heute?
  14. Wenn ich alle Zeit der Welt hätte, was würde ich zuerst tun?
  15. Was habe ich diese Woche gelernt?
  16. Was raubt mir Energie? Was kann ich dagegen tun?
  17. Wie sieht mein idealer Morgen / Tag / Abend aus?
  18. Was würde ich heute tun, wenn ich keine Angst hätte?
  19. Was lässt mich lebendig fühlen? Wann habe ich mich das letzte Mal lebendig gefühlt?
  20. Was inspiriert mich und was zieht mich daran an?

 

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Die Antworten auf diese Fragen helfen mir dabei, bei mir selbst zu bleiben, meine Wünsche und Bedürfnisse herauszufinden und meinen Alltag daran anzupassen. Ich nutze diese Erkenntnisse, um meinen Alltag zu hinterfragen und an den entsprechenden Stellen Änderungen vorzunehmen.

P.S.: Beliebt sind in Bloggerkreisen gerade die „1000 Fragen an dich selbst“ aus dem Flow-Büchlein (zum Beispiel hier bei pink-e-pank). Hier kannst du die kompletten Fragen herunterladen. Da mir die Fragen aber nur dann wirklich weiter helfen, wenn ich sie offen, ehrlich und komplett beantworte und mein Blog kein Tagebuch ist, gibt es meine Antworten nicht hier auf meiner Seite.

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Doris

Liebe Sonja,
danke für so viele tolle Impulse und Inspirationen.
Ich habe auch viele unerfüllte Pläne und wünsche mir oft mehr Klarheit.
Das sind für mich lauter offene Schubladen, die mich mal mehr und mal weniger belasten.
Ich werde mir mal Zeit nehmen und die Fragen auch für mich beantworten.
Da werde ich dann bestimmt, die eine oder andere Schublade schließen dürfen/müssen und mich dann umso fokussierter den anderen widmen können. So die Idealvorstellung 🙂
Herzlichst,
Doris aus N.