Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern? | Lesetipps zum Wochenende

5. Mai 2018

Nach einer kurzen Woche freuen wir uns auf ein Wochenende mit Traumwetter! Neben frischen Blumen gibt es hier heute wieder ein paar Lieblingslinks und -bücher… Darin geht es vor allem darum, Verantwortung für das eigene Leben und die eigenen Gedanken zu übernehmen und diese zum Positiven zu verändern.

 

 

Ich habe in der letzten Zeit immer wieder festgestellt, wie wichtig und entscheidend es ist, was ich meinen Gedanken erlaube zu denken und was nicht. Es geht mir nicht immer gut und nicht immer habe ich eine super Laune. Aber ich kann entscheiden, wie lange ich mich mit negativen Gedanken beschäftige. Oder wie lange ich mich unwohl, hässlich, unfertig, unpassend, nutzlos, arm, neidisch, hilflos, etc. fühle. Das alles ist einfach nur in meinem Kopf. Es ist keine Realität. Das wird mir immer bewusster. Deshalb nutze ich die Kraft positiver Affirmationen, um mich aus diesen negativen Gedanken zu befreien.

Negative Überzeugungen verändern mit Byron Katie

Schon vor einiger Zeit habe ich über die Arbeit von Byron Katie gelesen. Dabei geht es darum, negativen Überzeugung durch einen Untersuchungsprozess laufen zu lassen. Dabei stellt man sich die folgenden vier Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Danach geht es darum,  die Aussage umzudrehen. Die Umkehrungen sind eine Möglichkeit, das Gegenteil von dem zu erfahren, was man für wahr hält. Es können mehrere Umkehrungen gefunden werden.

Ich konnte mit den Fragen und Ideen zunächst nicht viel anfangen, bis ich nun auf ein Buch und einen Artikel gestoßen bin:

 

 

Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ von Ina Rudolph

Coching mit „The Work“ – Dieses Buch zeigt, wie Sie sich nicht mehr von anderen Menschen oder Umständen abhängig machen müssen und zu ihrem eigenen, wunderschönen Leben finden.“ Die Autorin stellt zunächst die Methode von Byron Katie vor und beschreibt dann anhand von 18 sehr unterschiedlichen Beispielen, wie diese in der Praxis anwendbar sind. Sie beschreibt, wie sie sich selbst und anderen durch The Work in stressigen Situationen und schmerzhaften Erlebnissen helfen konnte. Es macht Spaß, die einzelnen Geschichten zu lesen. Dabei geht es um negative Glaubenssätze, wie zum Beispiel: „Mir soll man nicht an den Karren fahren können“, „Ich muss schaffen, was ich mir vorgenommen habe“ oder „Ich muss mich erst ändern, bevor ich mich lieben kann“. Sie helfen zum einen, mehr über sich selbst und seine Gedanken herauszufinden. Immer wieder habe ich mich ertappt gefühlt. Zum anderen helfen sie, die Methode von Byron Katie besser zu verstehen und die Fragen zu verinnerlichen.

Passenderweise hat Uta letzte Woche in ihrem Artikel „Gegen Hirngespinste“ über ihre Erfahrungen mit den Fragen geschrieben.

Zeit für mich – Selbstvertrauen“ von Anna Barnes

Selbstvertrauen beruht darauf, sich selbst okay zu finden und an seine Fähigkeiten zu glauben. Mangelt es uns an Selbstvertrauen, dann bremsen uns kritische innere Stimmen und Selbstzweifel aus und hindern uns daran, unser volles Potential zu entfalten. […] Was viele nicht wissen: Selbstvertrauen wächst wie ein Muskel durch Übung.

Dieses Buch ist eine Hilfestellung, um den Muskel des Selbstvertrauens zu trainieren. Jede Seite ist individuell und wunderschön gestaltet. Es gibt viele Übungen und Zitate, die aufeinander aufbauen: Die Macht der Gedanken verstehen, selbstbewusst im eigenen Körper sein und handeln, Ziele verfolgen, sich selbst gut tun und sich gut fühlen. Ein wunderschönes Buch zum Immer-wieder-in-die-Hand-nehmen, Üben und auch zum Verschenken.

Hab ein wertvolles Wochenende!

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Silke Schmidt

Was für ein tolles Thema ,liebe Sonja! ich habe letztes Jahr im November eine Ausbildung in The Work gemacht,da ich die Methode immer faszinierend fand ,nur selbst keinen Zugang gefunden habe.Nun weiss ich inzwischen ,woran es mir mangelte (ausser an Übung:))nämlich am Wissen ,dass The Work ein Körperprozess ist, der über die Gedanken geht. Erst ab da,wo du die Dinge, auf die du kommst ,körperlich auch wahr nimmst ,annimmst und fühlst, verändert sich in dir und mit deinen Gedanken etwas, der AHA Effekt im Grunde genommen.Ankert man den dann entsprechend ,auch durch die einzelnen Fragen , kann sich was Neues… Read more »

Uta

Liebe Sonja, wie schön, dass du dich auch mit dem Thema befasst, und danke für die Verlinkung. Gefühle und Gedanken wahr zu nehmen ist das eine, Möglichkeiten, sie zu wandeln, wenn sie nicht für einen funktionieren, ist das andere. Hier – finde ich – beginnt Weiterentwicklung. Ich werde mich auch weiterhin mit dem Thema befassen und immer wieder zu dir rüber schielen. Herzliche Grüße, Uta