Dinge loslassen und ausmisten – und die neue Freiheit und Ordnung genießen | Monatsmotto März

1. März 2019

Im Februar habe ich nicht nur weniger konsumiert, sondern auch eine Menge aussortiert, verkauft, weggegeben, entsorgt. Ich möchte den März nutzen, um zur Ruhe zu kommen, die neue Freiheit zu genießen und nicht in alte Muster zurückfallen.

Es ist nicht immer die richtige Zeit zum Aussortieren

Ich neige dazu, mich mit Ausmisten und Aufräumen abzulenken. Aber es ist nicht immer dran, auszumisten und aufzuräumen. Zum Beispiel dann, wenn

  • es mir nicht gut geht. Manchmal ist es Zeit zum Ausruhen und mich um mich und andere zu kümmern. Für gute Entscheidungen muss es mir gut gehen.
  • ich wütend oder ärgerlich bin. Auch hier sind es andere Dinge, um die ich mich (zuerst) kümmern muss.
  • ich gerade viel weggegeben habe. Dann ist es Zeit, die neue Freiheit und Ordnung zu genießen.

Wenn es aber die richtige Zeit zum Ausmisten ist, habe ich häufig die Herausforderung, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Manchmal gehe ich mit einer großen Tüte durchs Haus und sammle ein, was ich finde, ein anderes Mal gehe ich recht wahllos von einem Zimmer zum nächsten. Diese Vorgehen ermüden mich aber schnell und fühlen sich eher ineffektiv an

aufräumen und ausmisten

Wenn ich nicht weiß, wo ich mit dem Ausmisten und Aufräumen anfangen soll, helfen mir diese zehn Fragen:

Beim Aufräumen geht es selten nur um saubere Oberflächen, ein organisiertes Bücherregal oder ein einfacheres Leben. Es lohnt sich, mit ein paar Fragen etwas tiefer zu schauen:

  1. Warum möchte ich (mein Leben) aufräumen? Warum möchte ich etwas verändern?
  2. Was sind die stressigsten Bereiche meines Lebens? Dabei muss es nicht um Gegenstände oder Räume gehen, es können auch meine Finanzen, mein Kalender, etc. sein.
  3. Was möchte ich mit meiner Zeit anfangen? (Wie viel Zeit möchte ich mit Einkaufen und Krempel-Verwalten verbringen?)
  4. Würde ich dieses Teil heute (wieder) kaufen?
  5. Würde mir eine andere Person oder gute Musik (oder etwas anderes) helfen?
  6. Brauche ich wirklich mehr als eins?
  7. Behalte ich es „nur für den Fall“?
  8. Brauche ich das für MEIN Leben? (Oder für ein Leben, das ich gerne hätte? Oder für ein Leben, von dem ich möchte, dass andere denken, dass ich es habe?)
  9. Brauche ich das wirklich? Jetzt? Warum?
  10. Gibt es eine Leere in mir, die ich versuche mit Dingen, Beschäftigung oder anderem zu füllen? Wie kann ich diesem Bedürfnis nachgehen?

Nun genieße ich aber zunächst die Ordnung und den Freiraum, die ich hier geschaffen habe.

Braucht ein Monat ein Motto? Nein, das braucht er nicht! Aber ein Motto kann dabei helfen, uns wieder neu auszurichten, Wünschen und Zielen einen Namen zu geben und uns auf Kommendes vorzubereiten sowie Vorfreude auszudrücken. Aus diesem Grund überlege ich mir immer am Ersten eines neuen Monats ein Monatsmotto.

Wie lautet dein Monatsmotto für den März?

Wenn du mitmachen möchtest und auf deinem Blog / deinem Instagram-Account über dein Monatsmotto geschrieben hast, lass mir doch bitte den Link in einem Kommentar da, damit ich vorbei kommen kann oder tagge dein Motto mit #Monatsmotto @wertvoll_insta

Mehr zum Thema Minimalismus habe ich hier geschrieben.

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