Gelesen (und gehört) im September | Lieblings(hör)bücher und Lieblingslinks

3. Oktober 2019

Am ersten Oktober gab es hier kein Monatsmotto. Dafür sind es aktuell zu viele Themen, die mich beschäftigen. Heute gibt es dafür bei mir mal wieder eine kunterbunte Liste an Lieblingslinks und -Bücher. Weil sie zum großen Teil keinen wirklichen Bezug zueinander haben, habe ich sie einfach aneinander gereiht…

Nachdem der Start mit unserem neuen Hochbeet im Spätsommer diesen Jahres etwas holprig verlaufen ist, möchte ich mich mit Permakultur beschäftigen, einem „ganzheitliches Gestaltungskonzept, mit dem Ziel naturnahe, sich selbst erhaltende und regulierende Systeme zu schaffen„. Mehr Infos dazu habe ich hier in diesem Beitrag gefunden.

Wie bekommen Sie Kleidermotten in den Griff?“ – 20 Fragen gegen langweilige Mittagspausen bzw. Smalltalk-Ideen für Treffen mit Kollegen (und anderen Menschen). Die ein oder andere (lustige) Frage werde ich mir merken…

Der Klimawandel wird sehr gut (auch für Kinder) in diesem Video erklärt: „Was, wenn wir nichts tun?„. Es geht um Waldbrände, Eisschmelze und Unwetter. „Der Mensch spürt die Erderwärmung. Wie sieht die Zukunft aus? Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf erklärt unsere Welt mit 4 Grad mehr.

Bei mir ist am vergangenen Wochenende der Herbst eingezogen. ich habe mich bei der Deko bei Moni inspirieren lassen. Die kleinen weißen Kürbisse sind einfach wunderschön! Allerdings hätte ich gerade auch nichts dagegen, mich in dieses kleine Häuschen zurückzuziehen.

„Demokratie fällt nicht vom Himmel, sondern lebt von einer aktiven Beteiligung von uns Bürgerinnen. Jeder von uns kann mit individuellem Engagement zu einer demokratischen Vielfalt in unserem Land beitragen. Und sei es noch so klein.“ – Hier gibt es ein interessantes Interview mit Martin Wolfert über sein Projekt Ich bin Deutsch! Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Herbstdeko

Gerade habe ich das sehr spannende und informative Buch „Woher kommt der Hass? – Die psychologischen Ursachen von Rechtsdruck und Rassismus*“ von Anne Otto gelesen.

Frau Otto sagt, dass die aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen alleine den zunehmenden Rechtsextremismus in Deutschland, die aggressive Stimmung und die Wut nicht erklären können. Das Buch beleuchtet die verschiedenen psychischen Mechanismen, die für die destruktiven Dynamiken und undemokratische Einstellungen beteiligt sind. Das Buch ist unterteilt in innere Faktoren, Verstärker im Außen und Dinge, die jeder tun kann.

Rechtsextreme Einstellungen sind ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und in allen Teilen der Gesellschaft zu finden. Was Menschen mit diesen Einstellungen aber gemeinsam haben, ist der Wunsch nach einer starken Autorität und der gehorsamen Einhaltung von Regeln. Menschen werden hierbei in hohem Maße durch die Gruppe geprägt, in der sie sozialisiert werden. Gruppen, die sich benachteiligt fühlen, bestärken sich gegenseitig darin und suchen nach einem Sündenbock. Statt hier von Sorge und Angst zu reden, sollte von den wahren Emotionen gesprochen werden: Hass und Wut. Die Empörungsgesellschaft und die ständige Befeuerung im Netz mit Nachrichten verstärken diese noch zusätlich.

So erschreckend und aufrüttelnd das Buch stellenweise ist, es finden sich am Ende jeden Kapitels auch immer Hinweise darauf, was sich ändern sollte und wo man auch bei sich selbst genau hinschauen sollte: Finde ich eine Demokratie nur gut, solange alles blendend für mich funktioniert? Wo erleben und unterstützen wir in unserem Umfeld Bewertung und Abwertung? Außerdem ist es zum Beispiel wichtig, dass wir Kinder so erziehen, dass sie nicht nur funktionieren, sondern auch selbstbestimmt leben lernen, wenn wir Hass und autoritäre Aggression reduzieren wollen. Und schließlich ist es die wichtigste Übung, einen achtsamen und freundlichen Umgang mit sich selbst einzuüben. Dazu gibt es viele viele Hinweise und Tipps am Ende des Buches.

Gerade lese ich das Buch von Madeleine Alizadeh: „Starkes weiches Herz – Wie Mut und Liebe unsere Welt verändern können*“.

Ich lese immer mal wieder ein Kapitel aus dem Buch der Influencerin Dariadaria. Das funktioniert sehr gut, da die einzelnen Kapitel nicht zu lang sind und nicht direkt aufeinander aufbauen. Sie beschreibt zum einen Geschichten und Erlebnisse sowie Erkenntnisse aus ihrem Leben und ermutigt zum anderen, den eigenen Weg zu finden und zu gehen, Ängste zu überwinden und zu lieben.

Gerne zitiere ich in Rezensionen Sätze, die ich besonders wichtig und bedeutend finde. Bei diesem Buch kann ich das nicht. Die Erkenntnisse aus diesem Buch sind alle nicht neu, aber jedes Kapitel inspiriert mich auf seine eigene Weise durch die gute Mischung aus Forschung und Wissen sowie Einblicken in den Alltag der Autorin.

Für lange, nasse Herbsttage decken wir uns in der Bücherei reichlich mit Büchern und CD’s ein.

Gehört hat das große Tochterkind (und damit ich auch…) zuletzt „Ostwind – Das Turnier und Weihnachten*“ gelesen von Anna Carlsson. Die Mädels lieben Pferde und die Geschichten von Ostwind und Mika und ihre besondere Verbindung scheint eine magische Wirkung auf Kinder zu haben. Diese CD enthält zwei Geschichten. Mika tritt mit dem Hengst Ostwind bei den Kaltenbach Classics, einem Pferdeturnier, an, weil Ostwind zu wild ist und zum Metzger gebracht werden soll. Wenn Mika gewinnt, darf Ostwind bleiben. Doch nicht alle gönnen den beiden den Sieg und versuchen, den beiden Steine in den Weg zu legen… In der zweiten Geschichte reitet Mika in den Weihnachtsferien mit Ostwind durch den Wald. Im Schneesturm verirren sie sich und finden dabei eine scheinbar kranke Stute… Ein spannende CD für Pferde- und Ostwind-Fans an langen Herbsttagen.

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Tina

Liebe Sonja, immer wieder Danke für deine Beiträge! Kennst du bereits Gartengemüsekiosk (sie haben einen Youtube- Kanal)? Ich habe sehr viel von ihnen lernen können über Permakultur und ganz generell über das Anlegen von einem Gemüsegarten. LG Tina

Onesimus Klante

Liebe Tina, vielen Dank für deinen Kommentar und den Tipp! Da schaue ich mal nach. Ich fange gerade an, mich intensiver damit zu beschäftigen und bin für jeden Hinweis dankbar! Liebe Grüße, Sonja