Familie unterwegs

Wenn die Kinder nicht gelüftet werden wollen, hilft nur eine Schnitzeljagd | Geocaching

Am Wochenende haben wir zum ersten Mal Geocaching ausprobiert. Nach einem herrlichen Samstag im Schnee waren die Mädels Sonntag nicht mehr aus dem Haus zu kriegen. Kein Schnee mehr, keine Sonne. Freunde hatten dann die Idee, Geocaching auszuprobieren und schon eine halbe Stunde später waren wir unterwegs. Von der Aussicht auf eine Schnitzeljagd waren die Mädels sofort begeistert.

Wir haben uns auf dem Handy den nächsten Geocache herausgesucht, den Kindern abwechseln das Handy mit dem Richtungspfeil in die Hand gedrückt und mussten nur noch aufpassen, dass sie nicht vor lauter Eifer und ohne zu Gucken über die Straßen rannten. Und dann musste immer wieder die Frage geklärt werden, wie man am besten um den Häuserblock, durch die Mauer oder über die Schienen kommt, um in die richtige Richtung zu gelangen, in der sie den Cache suchten. Und dann hatten wir den ersten Geocache unseres Lebens in der Hand…

 

Geocaching als Familieder erste GeocacheGeocaching-Logbuch

 

Wie funktioniert Geocaching?

Um selber mitzumachen, also Geocaches zu suchen oder auch selber zu verstecken, haben wir uns zunächst kostenlos auf der Seite „Geocaching.com“ registriert. Dort kann man direkt nach Geocaches suchen. Für unterwegs haben wir uns eine App heruntergeladen. Es gibt verschiedene, wir haben mit c:geo (für Android) sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit unseren Zugangsdaten hat sich die App mit Geocaching.com verbunden.

Ist das GPS aktiviert, kann man mit der App nach Geocaches in der Umgebung suchen, direkt Koordinaten eingeben oder nach speziellen Caches suchen. Wir haben nach Caches in der Umgebung gesucht und uns für eines entschieden. Die App leitet einen dann mit Hilfe eines Falles und der Angabe, wie weit der Cache noch entfernt ist. Außerdem lassen sich weitere Infos dem Cache öffnen, die Hintergrundinfos zum Ort, Besonderheiten des Caches oder Hilfestellung bei der Suche beinhalten.

Die Geocaches, die wir gefunden haben, waren traditionelle Caches mit einem „Logbuch“, in das wir uns eintragen konnten. Beim nächsten Mal wollen wir es mit anderen Caches versuchen, zum Beispiel einem Mystery- oder Earth-Cache. Eine Liste der unterschiedliche Cache-Arten gibt es hier.

 

Geocaching als Familie

 

Am Ende waren wir zweieinhalb Stunden unterwegs und alle waren glücklich. Sogar das kleine Mädchen durfte das Handy mal halten und schauen, wohin wir gehen müssen. Einer Caches war leider nicht mehr da, anhand der Infos haben wir das aber schnell herausgefunden und mussten nicht lange vergebens suchen.

Die Caches in unserer unmittelbaren Umgebung kennen wir nun, aber wir werden auf jeden Fall wieder auf die Suche gehen. Toll ist, dass wir auch spontan, egal wo wir sind, nach Caches in der Umgebung suchen können.

Hast du schon Erfahrungen mit Geocaching gemacht? Hast du vielleicht Tipps für mich?

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2 Comments

  • Reply LandEi 15. Februar 2017 at 18:37

    Ähem… jetzt habe ich wirklich allen Ernstes bei der Überschrift gelesen „Wenn die Kinder nicht GEFÜTTERT werden wollen, hilft nur noch eine Schnitzeljagd“ und dachte mir so: Ja klar, wenn sie ihr Essen erst selber jagen müssen, wird’s doch gleich interessanter… O.O

    Also: Geocaching, coole Sache, das! Ob mit oder ohne Schnitzel. 😉
    Findet
    das LandEi

    • Reply Sonja 15. Februar 2017 at 19:58

      Haha, nein, gefüttert werden wollen sie auch nicht. Aber dagegen will ich gar nichts unternehmen. Das passt schon so 😉 …na gut, das Schnitzel schneide ich ab und zu noch klein, aber essen müssen sie es selbst!

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