Weniger Online, mehr Seelenruhe | Offline-Zeiten

22. März 2017

Mein letzter Post hier ist nun ungeplant schon einige Zeit her. Wir genießen den Frühling, das Leben 1.0 und ich meine Seelenruhe. Ich merke, das ich gerade Pausen und Zeit für mich alleine ganz dringend brauche.

Es ist so leicht wie nie zuvor kurz eine Nachricht zu schicken, schnell etwas nachzuschauen, mich inspirieren und berieseln zu lasen, schnell ein Foto zu machen, Termine zu managen, auf Alarmtöne zu reagieren und mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.

Leider bin ich dabei, zu verlernen, wie es ist, einfach nur „zu sein“ und mich auf das zu konzentrieren, wo ich gerade bin, mich nur auf die Person zu konzentrieren, mit der ich gerade zusammen bin. Ich merke, wie ich etwas vermisse, wenn ich nicht vermeidlich alles unter Kontrolle habe, wie ich Angst habe, etwas verpassen oder in Vergessenheit geraten zu können.  oder dass ich in Vergessenheit geraten könnte. Für meine Seelenruhe ist das gar nicht gut und deshalb muss sich da dringend etwas verändern.

 

offline-zeiten

 

Weniger Online, mehr Seelenruhe

Ich bin nun nur noch zu ganz bestimmten Zeiten online, habe fast alle Alarmtöne ausgeschaltet, mich von vielen Gruppen und Newslettern abgemeldet. Es gibt Zeiten, in denen ich ganz bewusst nichts tue. Abends habe ich eine Zeit, in der ich nicht online bin. Vor allem der letzte Punkt war nicht so einfach, weil ich da gerne noch auf Instagram geschaut habe.

Gemerkt habe ich aber vor allem, dass mein Leben durch mehr Offline-Zeiten einfacher wird. Viele Informationen, Diskussionen, Entscheidungen fallen einfach weg und blockieren mich nicht. Weitere positive Veränderungen, die ich im Alltag bemerke, sind, dass ich

  • mehr lese. Vor allem auf dem Weg zur und von der Arbeit.
  • mehr Sport mache und es genieße, Musik zu hören.
  • weniger Geld für Dinge ausgebe, die ich meine, unbedingt haben zu müssen.
  • mich wirklich einfach mal hinsetze und nichts tue.
  • gelassener und geduldiger mit den Mädels bin.

 

Offline

 

Meine Seele dankt mir die Offline-Zeiten und ich genieße weiter das Leben 1.0. Wie genießt du den Frühling am liebsten?

P.S.: Die Fotos sind von unserem Ausflug in die Eifel. Mit dem Rad um den Rursee und dann lecker essen in Monschau.

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Anna

Da sind wir ja beide gerade zu einer ganz ähnlichen Erkenntnis gelangt. Mir geht es auch sehr viel besser, seitdem ich weniger online bin. Und die „Diskussionskultur“ im Netz tut das Übrige, um mich die Offlinezeit genießen zu lassen… 😉

Hab eine schöne Zeit – online und offline! 😉

petra/limeslounge

Ha, bevor ich es gelesen habe dachte ich schon – dass muss eigentlich Monschau sein! Ich bin Konzen aufgewachsen und in Monschau zur Schule gegangen. Herrlich, oder?! Da seid Ihr bestimmt auch beim Senfmüller gewesen, sonst müsst Ihr das unbedingt beim nächsten Mal nachholen. Wir haben auch eine kleine Ferienwohnung umgebaut im ehemaligen Heuschober, ist aber eigentlich für zwei – drei Personen ausgelegt und durch die Treppen nicht so kindgerecht, sonst wär es natürlich d i e Unterkunft für Euch 🙂 Die ehemalige Bahnstrecke durchs Venn ist zu einem Fuß- und Fahrradweg umgebaut und sehr eben, das kann ich Euch… Read more »

Jutta von siebenVORsieben

Du sprichst mir aus der Seele. Viel von unserem Stress ist tatsächlich eigenproduziert. Ich versuche auch weniger online zu sein, ist aber nicht so ganz einfach 😉
Den Frühling genieße ich gerade gar nicht, weil es kalt, nass und trüb ist. Obwohl, stimmt nicht, ich habe Blumen in meinem Zuhause und die machen mir richtig gute Laune.
Liebe Grüße
Jutta

Annette [blick7]

Ich habe mir die Fastenzeit als Anreiz genommen, Intagram, Facebook und Pinterest vom Handy zu löschen und auch nicht mehr rein zu schauen. Und es tut sooo gut! Bin mir gar nicht sicher, ob ich das wieder zurück haben möchte. Ich bin viel zufriedener mit mir und meinem Leben jetzt. LG, Annette

Claudi

Good for you!!!! Ich nehme mir das zwar immer wieder vor – scheitere dann aber dich zu oft an der Umsetzung! Danke dass du mich inspiriert hast!
Liebe Grüße
C.

Mumbai

versuche auch weniger online zu sein und siehe da, ploetlich habe ich mehr Zeit fuer andere schoene Beschaeftigungen die ich
durch diesen „selbst auferlegten Mediendruck“ vernachlaessigt habe. Plane noch mehr Einschraenkung um wieder aktiver
zu sein.