Don’t let life be something that just happens to you – Prioritäten setzen

17. Januar 2017

Don’t let life be something that just happens to you… life it!“ (unbekannt)

Diesen Spruch mag ich sehr, aber genau das finde ich im Alltag oft ziemlich schwierig. Oft fühle ich mich fremdbestimmt. Neben dem, was für den Tag auf dem Plan steht, reagieren ich meistens einfach nur auf das, was gerade passiert. Leider spielt es beim „Abarbeiten“ keine Rolle, ob das jetzt wirklich wichtig ist oder nicht. Das Dringliche schreit ziemlich laut. Ehrlich gesagt verfalle ich dadurch in einen richtigen Adrenalin-Rausch. So ein Leben in Höchstgeschwindigkeit gibt mir kurzfristig das Gefühl, richtig produktiv zu sein. Die Aktivität fühlt sich stark nach Produktivität an.

Leider merke ich erst abends, wie kaputt ich eigentlich bin. Und wie wenig ich von dem geschafft habe, was wirklich wichtig für mich ist. Vor allem Zeit zum Genießen bleibt auf der Strecke.

 

 

Was ist wichtig, was ist dringend?

Ich kann mich nur dann auf das konzentrieren, was wirklich wichtig für mich ist, wenn ich meine Prioritäten richtig setze. Dafür muss ich mir den Unterschied zwischen wichtig und dringend bewusst machen. Die Wahrheit ist: die wichtigen Aufgaben sind selten dringend und die dringenden selten wichtig.

Wichtig sind Dinge und Aufgaben dann, wenn etwas „auf dem Spiel steht“. Dringend ist etwas mit kurzfristigem Erledigungstermin.

Die Unterscheidung ist nicht immer einfach, aber die folgenden Fragen helfen mir dabei, das Wichtige vom Dringenden zu unterscheiden:

  • Wo steht am meisten auf dem Spiel?
  • Was könnte mir Probleme machen, wenn ich es nicht schnellstens erledige?
  • Bringt mich diese Aufgabe bzw. dieses Vorhaben meinen persönlichen Zielen weiter?

Die Antworten auf diese Fragen sind die Dinge und Aufgaben, die absolute Priorität in meinem Leben haben sollten.

 

 

Don’t let life be something that just happens to you – Prioritäten setzen

Wenn ich weiß, was wirklich wichtig für mich ist, kann ich leichter aussortieren, was sich einfach nur wichtig macht. Dazu schaue ich bei der Tagesplanung auf meine Liste und frage mich:

  1. Welche Dinge und Aufgaben sind wirklich wichtig? Was muss ich unbedingt erledigen?
  2. Was sollte ich erledigen?
  3. Was könnte ich erledigen, wenn noch Zeit übrig bleibt?
  4. Was kann ich streichen oder delegieren?

Auch wenn es manchmal lästig ist und scheinbar nur extra Zeit kostet, mache ich meine Tagesplanung immer schriftlich. Dadurch zwinge ich mich, mich wirklich mit meinen Prioritäten auseinander zu setzen. Da „Zeit für Ruhe, Entspannung und Achtsamkeit“ leider nicht so laut nach meiner Aufmerksamkeit schreit, wie zum Beispiel Termine und Unordnung, schreibe ich sie fest auf meine Liste.

P.S.: Was die wichtigsten Sachen in meinem Leben sind, hängt von meinen größten Zielen ab. Du kennst deine Ziele noch nicht genau? Mein Worksheet kann dir dabei helfen, Ziele zu definieren, die zu dir passen.

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Anna

Wunderbarer und sehr wert-voller Post. Werde ich mir ausdrucken, das nämlich gerade echt nötig.

LG Anna

Anna

Reiche ein“ist“ nach. Auch das ist echt nötig. ;D

Danny

Hallo Sonja,
habe deine Seite gerade über die Blogst-Gruppe gefunden.
Ich finde diesen Artikel und das PDF wirklich toll und freue mich, dass ich Dein Blog gefunden habe. Werde Dir weiter folgen!
Viele Grüße
Danny