Coaching

Seelenruhig | Ein Buchtipp zum Monatsmotto

Nachdem ich das letzte Wochenende mit dem großen Tochtermädchen im Krankenhaus verbracht habe (Ich hatte erfolgreich verdrängt, wie schrecklich die Nächte im Krankenhaus sind!), freue ich mich nun auf ein entspanntes (und gesundes!) Wochenende.

Ich möchte den März nutzen, um zu meinem Gleichgewicht und meiner inneren Ruhe zurück zu finden. Passend zu meinem Monatsmotto für den März „Seelenruhe“ habe ich nach Inspiration gesucht – und gefunden. Zum Samstagskaffee stelle ich deshalb heute mein „Workbook“ vor, mit dem ich diesen Monat an meiner Seelenruhe arbeiten möchte.

 

seelenruhig

 

Seelenruhig – 21 Inspirationen für mehr Lebensfreude“ von Angelika Gulder

Schon gleich zu Beginn des Buches beschreibt Angelika Gulder für mich sehr gut, was „Seelenruhe“ ausmacht: „Als Kind hattest du sie – die Neugier aufs Leben. Du warst offen für Neues, hattest ein Leuchten in den Augen. Du warst pure Lebensfreude und hast tief in Dir inneren Frieden und Seelenruhe verspürt.“ Das trifft es für mich ziemlich gut und ich möchte diesem Kern in mir gerne wieder etwas näher kommen und ihn mir wieder zurück erobern. Die Autorin beschreibt die wichtigsten Bausteine für Seelenruhe:

  • „Einen Job haben, der der Berufung entspricht oder zumindest okay ist.
  • Seine Träume wahr machen und das eigene Potential so gut wie möglich leben.
  • Sich über das eigene Lebensziel im Klaren sein und sie so gut wie möglich ansteuern.
  • Einen (höheren) Sinn im Leben sehen.
  • Sich selbst wirklich gut kennen mit allen Gedanken, Einstellungen, Gefühlen und Fähigkeiten.
  • Sich selbst, andere und das Leben akzeptieren, wie es ist.
  • Raus aus der Opferrolle und rein in die Selbstverantwortung.
  • Eine innere Haltung von „Wird schon gutgehen“.
  • Nicht alles (und vor allem sich selbst) so furchtbar ernst nehmen.“

Bei den meisten Punkten kann ich gedanklich einen Haken dran machen, bei zwei, drei sehe ich aber noch deutlich Luft nach oben.

Das Buch bietet nach der Einführung 21 Inspirationen, Anregungen und konkrete Coaching-Übungen, die sich einfach und unkompliziert anwenden und in den Alltag integrieren lassen. Eingeteilt sind die Übungen in die Bereiche Job, Leben und persönliche Entwicklung.

 

seelenruhe

 

Arschengel – meine Lieblingsübung

Meine liebste Übung ist der „Arschengel“. Die Idee dahinter ist, dass die Dinge (oder Menschen), über die ich mich im Alltag immer wieder aufrege, Themen sind, die etwas mit mir zu tun haben und die in bestimmten Situationen immer wieder auftauchen und hochkommen. Um diese unbewussten Programme ans Licht zu bringen, schreibe ich das Thema auf ein Blatt Papier. Im Uhrzeigersinn notiere ich dann einige Minuten lang alles, was mir zu dem Thema in den Sinn kommt. Ohne abzusetzen und ohne groß darüber zu grübeln. Dann schaue ich mir das Blatt an: Welche Stichworte tauchen immer wieder auf? Was fällt mir ins Auge? Sind Spannungen zu erkennen? Welche Themen beschäftigen mich schon länger und tritt in dieser Situation zum Vorschein?

Wenn ich mein Reaktionsmuster kenne und weiß, welche persönlichen Themen angesprochen werden, kann ich mich beim nächsten Mal bewusst anders entscheiden und gelassener mit der Situation umgehen. Auch wenn das nicht von heute auf morgen geschieht, schiebe ich doch langsam eine Veränderung an.

Das Buch ist ein absoluter Tipp für alle, die sich „Seelenruhe“ wünschen. Bei der Autorin spürt man, dass sie weiß, wovon sie schreibt, ihre Tipps sind alltagstauglich.

Hab ein wertvolles und seelenruhiges Wochenende!

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2 Comments

  • Reply Doris C. 4. März 2017 at 9:31

    Liebe Sonja,
    nun lese ich schon seit einigen Jahren deinen Blog und bin froh, ihn gefunden zu haben!
    Danke für deine schöne und inspirierende Arbeit hier. Das Buch werde ich mir besorgen.
    Du schreibst: „bei der Autorin spürt man, dass sie weiß, wovon sie schreibt, ihre Tipps sind alltagstauglich“.
    Das gilt genauso für dich selbst und diesen Blog!

    Hab auch ein wertvolles und seelenruhiges Wochenende!
    Herzlichst,
    Doris

  • Reply Melly 4. März 2017 at 9:36

    Das ist witzig. Arschengel habe ich zum ersten Mal in dem Buch „Das Kind in dir muss Heimat“ finden gelesen und seitdem taucht es immer mal wieder auf. Ist aber auch so eine gute Bezeichnung. Das Buch klingt gut, werde ich mir auch mal genauer anschauen.

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