Vereinfachen mit Baby | Minimalismus

26. August 2013

 

Mit dem neuen, kleinen Tochterkind sind eine Menge Extras bei uns eingezogen: Extra-Glückshormone und Extra-Energiefresser, aber auch Extra-Wäsche und Extra-Spielzeug. Wir versuchen, beiden Kindern gerecht zu werden und trotzdem den Alltag zu rocken und selber dabei nicht auf der Strecke zu bleiben.

Die ganzen Extras drohen mir manchmal über den Kopf zu wachsen und der Wunsch nach Vereinfachung wird gerade ziemlich stark. Ich arbeite noch daran, aber eine Menge hat sich bereits verändert. Hier sind meine Tipps, die sich bei uns bereits bewährt haben.

 

Vereinfachen mit Baby:

 

  • Es langsam angehen: Es muss definitiv mehr erledigt, organisiert, gefüttert,… werden, da müssen andere Bereiche zurück stecken. Wir planen gerade keine größeren Projekte zu Hause und es darf zu Hause auch mal chaotisch sein. Der Protektionismus muss sich aktuell ganz hinten anstellen.
  • Hilfe annehmen: Andere Mütter nehme ich nun gerne in Anspruch, um das große Mädchen mal vom Kindergarten abzuholen oder es mit zum Turnen zu nehmen. Andersherum haben wir dann mal ein Extra-Kind bei uns, wenn andere mal eine Pause brauchen.
  • Kleidung: haben wir schon beim großen Mädchen hauptsächlich gebraucht gekauft und dann in Kisten gelagert. Nun haben wir eigentlich alles, was wir für die Kleine brauchen und zusätzlich bekommt sie ab und zu etwas von den Omas und Opas geschenkt. Was wir nicht mehr brauchen, wird verschenkt oder verkauft.
  • Geschenkelisten: Wir haben schon eine Menge Geschenke bekommen, die nicht passen oder gefallen. Sehr schade! Deshalb besprechen wir mit den Großeltern, was wir brauchen oder sich die Kinder wünschen, mit weiteren Verwandten haben wir besprochen, den Kindern nichts zu schenken.
  • Beschäftigt: haben wir uns früher im Bach, dem Wald und ohne elektronisches Spielzeug (ich hatte wirklich keinen Gameboy!). Und auch heute versuche ich, hier so wenig Spielzeug wie möglich anzuhäufen und dabei auf Qualität zu achten.

 

Was hilft dir dabei, das Leben mit Kind(ern) zu vereinfachen?

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Julika | 45 lebensfrohe Quadratmeter

… ich versuche all das gerade nur für mich und auch das ist manchmal schon zuviel. 😉
Gutes Gelingen Dir!

Stoffsymphonie

Ich bin gerade am Wochenende an meine Grenzen geraten, da mein Mann seit Monaten beruflich hier super eingespannt ist und ich somit alles alleine machen muss, auch am Wochenende. Das ist mit zwei Kindern manchmal echt anstrengend (aber das brauche ich Dir ja nicht zu erzählen :))! Leider bin ich perfektionistisch veranlagt, daher fällt es mir super schwer mal Dinge sein zu lassen. Aber ich versuche gerade mich zu zwingen diese EXTRAS wegzulassen. Wobei mein Blog vielleicht gerade darunter leiden muss!:(
Klem
Alice

gretel

Und das vereinfachen hört nie auf, auch wenn das Baby größer wird ;-).
Prinzipiell halte ich das ähnlich wie du. Obwohl meine Kinder im größeren Abstand geboren wurden, habe ich auch viele Sachen aufgehoben und mich dann an den Erinnerungen erfreut.
Nur beim Spielzeug musste ich lernen, dass mein Geschmack nicht wirklich der meiner Kinder ist und das habe ich irgendwann auch akzeptiert. lg

Flottelotta Blau

Diesen Kommentar könnte auch ich verfasst haben…und ich möchte mich ungern wiederholen…;-) LG Lotta

Kikabu

Ha, das kenne ich: Mit nur einem Kind war es wahnsinnig anstrengend für mich am Anfang, als unser zweiter Sohn geboren wurde, lief es die ersten Monate ziemlich easy. Nur jetzt im Alter von 3 und 7 wird's häufig wirklich anstrengend. Aber da wachse ich auch noch rein… 😉 Liebe Grüße, viola

Mamile-ben

…und wenn ich bedenke das es in der heutigen Zeit "normal" ist da die Frau dazu auch noch arbeiten geht/gehen soll…Ehrlich, ich habe meiner Meinung nach schon einen Full-Time-Job mit meinen drein. Mir selbst fällt es schwer über liegen geblieben Dinge im Haushalt drüber hinweg zu sehen.Ich mag es Grundrein, das so gut wie nichts rum liegt…was aber dazu führt das ich mich, und aber auch die Kinder, eigentlich den ganzen Tag versuche dazu zu bewegen alles gleich wieder weg zu räumen, was wiederum dazu führt das jeder mit etwas beschäftigt ist, was normal unrelevant sein sollte, Unmengen an Energie… Read more »

Schöne Dinge von Sonnenblume

Bin gespannt, wie es wird –
Kleidung hab ich ja jetzt genug ;-), Wunschliste hab ich auch schon mal angefangen für Geschenke und was die Spielsachen angeht – da hab ich die vorhanden aussortiert – nach gefällt mir und ist mir zu laut 😉
Ich bin übrigens auch ohne Gameboy aufgewachsen und sogar ohne TV. Der wurde erst angeschafft als ich 12/13 war – und dann durften wir nur ausgewählte Kindersendungen sehen (die für meine 6 Jahre jüngere Schwester gingen). Darauf hab ich gar keine Lust gehabt.

Grüße Sonnenblume

pretty organized

Wir sind dazu übergegangen uns von der Verwandschaft Zeit für unsere Mädels zu wünschen. Zusammen in den Tierpark, ins Kino
oder einfach mal ein Wochenende mit der Tante verbringen. Da freuen sich alle und es bleiben Erinnerungen, die nicht gleich in Spielzeugkiste verschwinden…

Liebe Grüße und eine entspannte Woche wünschen Euch
alex. & Co

Anonym

"mit weiteren Verwandten haben wir besprochen, den Kindern nichts zu schenken."
– wie kriegt ihr das denn hin? Das funktioniert nämlich leider bei uns gar nicht. Und auch die Absprachen mit den Großeltern gestalten sich mehr als schwierig. Dann ist es ja keine Überraschung mehr… :-/

Ansonsten vielen Dank für deinen Text! Da nehme ich vieles mit, an das ich mich auch mal wieder erinnern muss!

Liebe Grüße von einer stillen Mitleserin,
Rebecca

TheSwissMiss

Da kann ich mich Rebecca gleich anschliessen. Ich habe mich am Anfang auch so aufgeregt, weil ich soooo auf die Spielsachen meiner Kinder achten wollte – bis die ersten elektronischen Geschenke eintrudelten…grrrr! Na ja, ich habe gelernt damit zu leben und die Kinder haben Gott sei Dank so viele andere Interessen, dass oft keine Zeit mehr für "Gamen" bleibt:)Sie sind jetzt sowieso grösser und können damit auch besser umgehen und so mache ich mir deswegen keine Sorgen mehr.

Verboten gut

Liebe Sonja, ja so ein Baby bring einen wohlgeordneten alltag ganz schön durcheinander und es ist keine Schande sich Hilfe zu holen. Eine Hand wäscht die andere, meine Freundinnen und Ich haben es auch so gemacht wenn es notwendig war. Ich hab ja nur eine Tochter, meine Freundinnen haben mehrere Kinder und da bietet es sich bis heute noch an das Klamotten weitergereicht werden, auch alte Speilsachen, Geschenke die einem nicht gefallen haben usw. weiterzureichen. Als meine Tochter zur Welt kam wurde ich bombadiert mit allen möglichen Sachen, manchmal doppet u. dreifach weil man sich nicht abgesprochen hat, unsere beider… Read more »