Meine Motivation zum Bloggen und wie ich meine Themen finde

23. April 2014

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Vor Ostern habe ich eine Mail von einer Leserin bekommen, die vor einem halben Jahr mit dem Bloggen begonnen hat. Sie schrieb mir: „Ich lese schon sehr lange unterschiedliche Blogs und habe mich nun entschieden, selber einen zu führen. Bei dir habe ich gesehen, dass du schon einige Jahre schreibst und ich würde gerne wissen, wie du immer neue Themen findest? Gehen dir nicht irgendwann die Ideen aus und die Lust verloren? […]„. Die Frage(n) möchte ich heute hier in einem Post beantworten.

Ich blogge seit Ende 2009, weil mir kurz nach der Geburt des großen Mädchens zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen ist. Ich habe vor mich hin geschrieben und mich mit den ganzen Gestaltungsmöglichkeiten auseinandergesetzt. Mit der Zeit habe ich mich verändert, das Bloggen hat mich verändert und das Blog hat sich verändert. Je nach Lage im „echten“ Leben habe ich mal mehr oder weniger Zeit zum Bloggen und auch mal mehr oder weniger Lust zum Schreiben. Hier habe ich ein paar Punkte zusammen getragen, die MIR dabei helfen, motiviert zu bleiben und meine Blog-Themen zu finden.

 

Meine Motivation zum Bloggen:

 

  • Ich habe immer ein Heft dabei, in das ich spontane Idee schreiben kann (die kommen manchmal auch unter der Dusche).
  • Immer mal wieder mache ich mir Gedanken darüber, was die Hauptthemen auf meinem Blog sein sollen und schreibe mir ein paar Stichworte oder eine Ideenliste dazu auf.
  • Ich lese Bücher zu Themen, die mich interessieren, lese passende Blogs oder recherchiere im Internet.
  • Manchmal schreibe ich einfach drauf los, speichere den Artikel und schaue später noch einmal drüber, ob mir dazu noch etwas einfällt, ich alles noch einmal verändere oder ob das so „veröffentlichungsreif ist“. Oft lösche ich aber auch alles und schreibe über etwas ganz anderes. Generell schreibe ich nur über Themen, die mich auch im „echten“ Leben beschäftigen, mit denen ich beruflich oder privat zu tun habe.
  • Mir hilft es, regelmäßige „Termine“ zu haben. Samstags gibt es den Samstagskaffee mit Lesefutter, jeden zweiten Mittwoch ein Interview mit einem meiner Lieblingsblogs,…
  • Es gibt verschiedene, regelmäßige Blog-Aktionen, an denen man teilnehmen und seinen Beitrag verlinken kann oder auch immer mal wieder Blogparaden zu unterschiedlichen Themen. Ich überlege mir, ob das Thema zu mir passt und ob ich Lust auf die Idee habe.
  • Wenn ich keine Lust und keine Ideen habe, nehme ich mir eine Auszeit vom Bloggen, plane mehr im „echten“ Leben oder ziehe mit der Kamera los.

 

Und natürlich interessiert es mich auch brennend, was euch motiviert und wie ihr eure Themen und Ideen findet?

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Kebo homing

Mir geht es da ähnlich, aber ich mache mir weniger Notizen, sondern mehr Skizzen, gehe immer mit offenen Augen durch's Leben, lasse mich eigentlich von allem inspirieren, Trends auf der Straße, Schaufenstern von besonderen Läden, anderen Blogs, Pinterest, Büchern, Zeitschriften, der Natur, meinen Minis… die Themen können mir glaube ich nie ausgehen (wenn ich so mein Moodboard über meinem Schreibtisch anschaue), eher die Zeit ist manchmal knapp…
Schönen Tag und lieben Gruß
Kebo

siebenVORsieben

Mir geht es ganz ähnlich wie dir, nur das mein Blog überhaupt kein "Haupt"-Thema hat. Ich bin da völlig frei und schreibe was mir gerade so einfällt. Und ich habe zwar kein Heft, aber überall post-its liegen – sogar (oder gerade, da fällt mir immer einiges ein) im Auto. Bisher hat mich noch kein Blogloch erwischt, aber ich blogge ja noch icht lange. und wenn doch, dann gibt es eben eine Pause.
Schöne Grüße
Jutta

Fräulein im Glück

Das mit dem Heft finde ich gut, manchmal hab ich eine Idee und paar Minuten später, wenn ich sie dann aufschreiben will…schwupps weg ist sie.
Kennt ihr die Seite http://bloggen.co ? Sie ist halt sehr vermarktungsorientiert geschrieben (ist nicht ganz so meins, bin eher die Spaß an der Freude Bloggerin) aber manche Tipps sind wirklich nützlich.