Mein Social Media-Minimalismus

16. Juli 2015

Mein Weg zu einem einfacherem und leichterem Leben macht auch vor den verschiedenen Social Media-Kanälen nicht halt. Ich habe gemerkt, dass ich sehr schnell das Gefühl bekomme, nicht aktuell, präsent und gut genug zu sein und dass andere das alles viel besser timen und managen als ich.

Manchmal lassen andere Blogger einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu, so wie Vanessa die Tage (Vielen Dank für den tollen Post!). Trotzdem muss am Ende jeder für sich entscheiden, wie und wie oft er mit den verschiedenen Social Media-Kanälen umgeht.

 

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Ich habe für mich entschieden, dass der Blog bei mir die Hauptrolle spielt. Hier möchte ich präsent sein, so wie es das Leben 1.0 zulässt, hierein fließt die meiste meiner Energie. Alle anderen Kanäle sind „nice to have“ (oder eben auch „too much“). Nach einigem Ausprobieren habe ich die Punkte gefunden, die mir helfen, um weniger gestresst zu sein und mich nicht so viel unter Druck zu setzen.

 

Tipps für eine minimalistischere Social Media-Nutzung:

 

  • Feste Zeiten. Statt Stunden auf Facebook, Pinterest oder Instagram zu verbringen, setze ich mir feste Zeiten und ein festes Ziel.
  • Auszeiten. Es gibt bestimmte Tageszeiten und ganze Tage, an denen ich offline bin. Ganz bewusst. Und es ist gar nicht schlimm! 😉 Dann habe ich alle Alarmtöne ausgeschaltet
  • Aktualisieren. Von Zeit zu Zeit überprüfe ich, mit wem ich im Netz verbunden bin. Wenn ich merke, dass ich online mit Menschen oder Gruppen verbunden bin, die mir nicht gut tun, nicht mehr zu mir passen oder die meine Zeit verschwenden, verschwinde ich dort, blockiere oder lösche.
  • Achtsam teilen. Wenn ich selber nicht mit unsinnigen / langweiligen / werbelastigen / … Links behelligt werden möchte, sollte auch ich solche Links nicht teilen und verbreiten. Ich teile nur Dinge, die ich für
    wirklich teilens- und lesenswert halte.

 

Wie schaffst du es, auf den Social Media-Kanälen präsent zu sein ohne dich dabei zu verlieren?

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Julia

Hallo Sonja,
finde ich gut, so ähnlich handhabe ich es auch.
Man schafft auch viel weniger, wenn man in all den Social Media Kanälen
immer wieder auf dem laufenden bleiben möchte und ständig nachschaut.
Wenn man sich das aber einteilt (so finde ich), bekommt man eben auch "nur" das mit,
was einen sowieso nur interessiert. 🙂
Viele liebe Grüße
Julia

Schöne Dinge von Sonnenblume

Hi Sonja!
Ich hab nur den Blog – das reicht mir vollkommen… als private Linksammlung nutze ich noch Pinterest – aber nur für mich.
Facebook, instagam etc hab ich nicht und vermisse ich auch nicht.
Grüße sonnenblume

Sybille K.

Hallo Sonja,
ich habe mich vor einiger Zeit bei Instagram angemeldet, da ich nicht hinter dem Mond leben wollte. Ich verstehe gar nicht, was daran so toll sein soll. Ich habe doch nicht Zeit, den ganzen Tag mit dem Handy rumzulaufen, nur um mir das Frühstück, das Mittagessen und Abendessen von anderen Menschen anzusehen. Ich habe auch keine Lust den ganzen Tag mit dem Handy rumzulaufen und alles, aber auch alles war ich mache dort einzustellen. Ich habe mich ja auch schon damit ertappt, dass ich nach dem Essen gedacht habe….mist, jetzt habe ich vergessen ein Foto zu machen.

Liebe Grüße
Sybille

Wer-ist-eigentlich-dran-mit-Katzenklo?

Danke Sonja, das ist ein wichtiger Anstoß für mich. Herzliche Grüße, Uta

Julia (mammilade)

Liebe Sonja,

es ist so wichtig und richtig zu erkennen, dass man nicht immer und überall dabei sein muss…
Was zahlt, ist das Leben 1.0…

Liebe Grüße
Julia

Waldensteinchen

Liebe Sonja, wir Recht Du hast! Sehe das ähnlich wie Du!Gerade im Hinblick auf meinen pubertierenden Jungen sind solche festen Regeln ein must have. Vorbild und so.Was ich allerdings wirklich im WWW schwer finde ist, bei der ganzen Sturmflut an Eindrücken wirklich die Selbstwahrnehmung WANN ein zu VIEL erreicht ist zu bemerken. Ich merke es ganz oft daran, dass ich unzufrieden und genervt drauf bin und mich andere Blogs eher unzufrieden und undankbar machen, statt mich freuen zu können. Dann ist der Punkt erreicht wann ich restlos überreizt von Eindrücken bin und Rückzug angesagt.Auch musste ich mich von Ansprüchen an… Read more »

Kebo homing

Mir geht es manchmal wie Tina von Waldensteinchen… muss man bei Facebook und Instagram und Pinterest und Twitter und Wassweissichwosonstnoch mit dabei sein? Mir wäre das auch zu viel und so habe ich mir das raus gepickt, was mir liegt (wobei ich bei Facebook immer mehr zweifle…). Pinterest hingegen mag ich sehr, an Füllhorn an Inspiration…
Schönes Wochenende und liebe Grüße,
Kebo

Frollein Pfau

Liebe Sonja,

ich muss offen gestehen, dass ich bei den Kanälen völlig versage. Ehrlich gesagt, bin ich fast überall angemeldet. Facebook ist für meinen Blog tatsächlich wichtig, wie ich anhand der Statistiken gemerkt habe, Twitter & Pinterest vernachlässige ich total, da es nicht so meins ist und Instagram liebe ich echt sehr…und da geht zuviel Zeit drauf. "Mal eben kurz" durchscrollen was es Neues gibt und zack, sind schon wieder 5 Minuten um.

Ich sollte mich echt mal an Deine Tipps halten ;). Die klingen nämlich gut!

Viele liebe Grüße,
Vanessa

Taffmother

Liebe Sonja, danke für diesen Post. Ich selbst bin noch auf der Suche nach dem für mich richtigen Umgang mit den verschiedenen Social Media Kanälen. Deine Tipps sind auf jeden Fall eine tolle Anregung für mich. Vielleicht sollte ich mal mit den "festen Zeiten" anfangen, um nicht nur noch online zu sein. Viele Grüße, Mareike

Aurelia

Liebe Sonjabin das erste mal hier bei dir. Deine Tipps sind sehr gut, ich denke das schwierigste am reduziren bei Sozial Media und Internetwelt ist das ehrliche reflektieren einem selbst gegenüber. Man meint man hinkt hinterher ist ausgegrenzt usw. Ist man aber nicht wenn man ganz ehrlich zu sich selber ist 🙂Wenn jeder mal in die Zeit zurück denkt wo es diese Dinge noch nicht gab, da haben die Menschen auch wunderbar an allem teil gehabt, es funktionierte prima. Ich bin Baujahr 1968 kenne diese Zeiten also noch sehr gut. Aber auch bei mir ist dann dieses Internet eingezogen und… Read more »